Parkettgeschichten

Peanutbutter for Sixpacks

Tanzlehrer sind schön mit knackigem Bizeps und gestähltem Po oder umgekehrt! Sie haben 6 trainierte Pakete am Bauch, Wädli wie Biker und Schenkel, da wird jedes Eisbein neidisch.
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Bewundernd ergötzen sich die tanzwilligen Damen an all den Schwellungen und manch eine denkt sich, der eigene Zu- und Angetraute dürfte sich auch es bitzeli besser unter Kontrolle etc. Gesund essen müsste Mann halt, denkt sich die Frau.
 
Ich verrate euch ein Geheimnis: Unglaublich aber wahr! Zum Frühstück isst der Frauentraum mit Skilehrer - Ausstrahlung und Gigi-von-Arosa-Charme Brotschnitten dick eingecremt mit Peanutbutter. Darauf, ja richtig, obendrauf, also auf Brot und peanut and butter sösselet das Abbild eines Abercrombie/Fitch-Modells HIMBEERMARMALADE .Und wenn er dann in diese originelle gesundlose Erfindung beisst, dann - ja dann solltet ihr Damen seine leuchtenden Augen sehen.

Von den täglichen 280 Liegestützen erzähle ich ein anderes Mal.
Dancing Daisy grüsst euch und wankt zwischen Erdnuss-Diät und PowerYoga
Build your Dancer's body at Dancer's world.

Und du?

Brüderchen! Tanz mit mir!

Ich sei besessen, sagt mein Bruder. Das sei nicht normal, sagt mein Bruder.
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Trotzdem
Ich tanze, weil ich weiss, tanzen macht klug, macht schön, macht Spass, macht fröhlich, munter, flott und frei. Darum ist  die Dancer's world nicht meine ganze Welt, aber eine beschwingt euphorisierende.
Lieber nicht normal als Bruder konform. Oder?
Warum tanzt du?


Fragt interessiert  
Dancing Daisy

www.dancers-world.ch

 

Latein macht sexy

Sprichst du Latein? Ich auch nicht. Gut, es bitzeli so Alltagslatein halt im Cäsar Stil: errare humanum est oder so.
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Ich spreche also nicht Latein, und es ist mir egal. Viel lieber tanze ich Latein. Und da versteht meine Körpersprache jeder noch so unsensible und Flirt resistente Abgebrühte. Wenn mein Hüftschwung von schwülen Nächten erzählt, wenn mein Knie (oh lieber Hans!!) kreisend die Phantasie ins Wallen bringt, wenn meine Finger milimeternah über den männlichen Schädel wandeln, so dass alle vernünftigen Gedanken zentrifugal entweichen und rote Was-wäre-wenn-Stromstösse das Hirn erotisch einspurig gleisen, dann braucht es den Augenaufschlag nicht mehr, um den Mann ins komatöse Träumen zu schicken.
 Nur – meistens ist dann die Musik auch schon zu Ende und mit einem lockeren Tschüss lass ich den Aufgewärmten in seiner Hitze stehen. Entsetzt sieht er mich gehen und versteht die Dancer’s world nicht mehr.

Schmunzelnd
Dancing Daisy

Magst du 6

Kannst du bis 6 zählen? Dann kannst du in 5 Minuten Disco Chart tanzen.
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Das ist die Lösung für alle Linksfüssler, für alle, die meinen, sie könnten nicht tanzen. Und Disco Chart kannst du zu JEDER Musik tanzen. Das glaubst du nicht. Selber tschuld, ist nämlich so.

Vorbei die Zeiten, als Felix sich tapfer durch den Chachacha stept, derweil seine Frau überzeugt im Jive-Rhythmus um ihn herumtakt. 3 Minuten lang fragen sich beide, warum sich denn die Harmonie nicht einstellen will. Das ist Vergangenheit. Mit Disco Chart werden sie zur Attraktion jeder Tanzfläche. Die Beobachter bewundern neidvoll die spektakulären Posen und fragen sich, wer denn der Tanztrainer war, der dieses Wunder vollbracht hat.

Mit Disco Chart gehört dir die Dancer's world und du lächelst dabei entspannt, wie an der Bar mit Cüpli in der Hand.

Fuchsteufelswild

Foxdevils wild war der Mann am Telefon. Er verlangte Schadenersatz und verklagen wollte er mich auch noch. Noch nie war ich harmloses Gänseblümchen mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, und jetzt wähnte ich mich mit einem schönen Tanzbein bereits im Gefängnis.

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Gestern beflyerte ich sämtliche Briefkästen einer Gemeinde, um die Einwohner/innen auf unsere Ferienkurse aufmerksam zu machen. Eine jungfräulich reine Absicht stand dahinter, ja ich möchte sagen, das könnte man ein hehres soziales Hilfsangebot nennen. Für alle, die sich in den Sommerferien nämlich langweilen, alle, die ihren Glieder etwas Gutes tun wollen, Vergnügen, Fun und wetterunabhängige Freizeitfreude suchen, all denen bot ich uneigennützig und in purer Unschuld unsere Intensivkurse an.

 

Jetzt standen da ein paar Autos auf einem Gewerbeparkplatz und brüteten ergebenst in der Sonne. Ich – schlau - pappte unter jeden Scheinwerfer einen Flyer. Sie werden es mir danken, die Autobesitzer, dachte ich, denn hier eröffnete sich nach einem langen Arbeitstag – juhui – eine Möglichkeit, der Frau zuhause ein unverhofftes Geschenk zu machen: Let’s dance, honey! Wäre das nicht mal eine willkommen neue, unerwartete Begrüssung am Abend?

 

Aber oha. Die Rechnung ohne den Regen gemacht. Das Gewitter half mir, die Flyers buchstäblich an die Autoscheiben zu leimen. Der Fox (siehe Anfang) war am Telefon so rot vor Ärger wie sein Fell, wollte seinen kaputten (??? hä ??) Scheibenwischer ersetzt haben und die Flyertussy vor den Richter zerren! Oje, so war das nicht gedacht. Diesen potentiellen Tänzer haben wir sicher nicht ganz gewinnen können. Aber vielleicht einen anderen, der einen ausgeprägten Humor hat. Dann melde dich bitte, wir offerieren eine Gratisdiscochart-Lektion oder eine Zumbastunde und lachen uns zusammen krank.

 

Schuldbewusst und zerknirscht

Eure doofe Daisy

Fäkaldialog

Tänzer: „Scheisse, Mann!“
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Tanzpartnerin (neckend): „Lieber als Scheisse Frau!“

Tänzer (guckt konsterniert): „Was, Mann??“
Tanzpartnerin: „Frau!“

Tänzer (knurrig): „Wie jetzt? – Mann, das geht nicht!“
Tanzpartnerin (versucht‘s ein letztes Mal mit Humor): „Ich! Frau!“

Tänzer (ratlos): „Sag ich doch nichts gegen, Mann!“


Tanzpartnerin gibt auf, rollt die Augen und beisst tapfer Lippen und Zähne zusammen.

Tänzer (verärgert): Scheisse, Mann!“

 

Ich sehe, wie die Frau nach dem unfruchtbaren Dialog denkt: Recht hat er: „Sch…mann!!“ und resigniert versucht, ihre malträtierten Füsse unter den taktlosen Männerhufen hervorzuziehen.

 

Daisy lauscht  grinsend

süsse Verzweiflung

Gibt es einen Ehrenkodex für Tanzlehrer?
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Selbstverständlich sollten sie ohne Schläge lehren, auch sollten sie weder trunken noch brünstig vor die Lernwilligen treten. Die Flirtfallen sollten sie souverän umschiffen, nie laut losprusten auch wenn die Salsaeleganz zu wünschen übrig lässt, sie sollten ihre Bodies bescheiden die Wirkung entfalten lassen, souverän die heissen Outfits der Damen ignorieren, alle eindeutig-zweideutigen Einladungen freundlichst abblocken, geduldig die Schiebetür 100 mal vorzeigen und beim pinocchiogleichen hölzernen Nachmachen überzeugend loben.
Kein Lehrer-Lämpel- Mahnfinger ist angebracht und keine Dieter-Bohlen-Ich-mach-dich-fertig-Tirade.

Mein Tanzlehrer hat's voll drauf. Letzthin brach eine Kursteilnehmerin in Tränen aus, weil sie ihre privaten Probleme auf die Tanzfläche schleppte. Ohne Zögern schloss der empathische Frauentraum die Verzweifelte tröstend in die Arme.

Grrrrrrrrrrrr. Sehnsuchtsvolle Ich-will-auch-Wünsche explodierten in den Köpfen der "ungehaltenen" Damen. Oje.

You see: Sogar mit Tränen wird die Dancer's World ein highlight im Alltag. Darum tanzt! Und aus salziger Verzweiflung wird zartsüsse Hoffnung.

Fünfundzwanzig...

Fünfundzwanzigtausend Kommt-zu-den-Ferien-Kursen-Flyers haben fleissige Hände in Briefkästen gesteckt. Da lernt man Briefkästen kennen, sag ich euch. Es gibt perfekte, die öffnen die Klappe brav, wenn man das Einwurfgeschoss platziert, andere haben einen unmöglichen Deckel, da bräuchte man 3 Hände. Daisy’s Taktik: Flyers unters Kinn klemmen, mit einer Hand die Klappe öffnen und mit der zweiten den Lockvogel einstecken. Uff. Nicht einfach und Frau sieht total bescheuert aus, so verklemmt!

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Und die Ausbeute?

  • Eine geharnischte Scheibenwischer-Rechnungs-Drohung (siehe Blog "Fuchsteufelswild"),
  • ein aufgefrischter Kontakt zu einem Ex-Lover (o-là-là),
  • 3 rechtschaffene Bürger, die mir mit MEI-MEI-Finger nachrannten und mich abkanzelten, weil ich den Stopp-Werbe-Kleber an ihrem Briefkasten böswillig ignoriert habe. Pfui, Daisy!
  • ein zugesandter Brief von einem rechthaberischen Briefkastenbesitzer: Porto vom Empfänger zu bezahlen!!!  --> Uiui, der hat es uns aber heimgezahlt ;-)
  • eine Facebook-Anfrage, ob die attraktive Verträgerin (ha!) auch mal Zeit hätte für einen netten Kaffeeplausch (Daisys Antwort: nur, wenn vorher ein 10-faches Tanzkurs-Abo gebucht wird),
  • ein nettes Telefon von einer Frau, die  den Flyer als Wink eines gütigen Schicksals verstanden hat und nun Aschenputtel-gleich einen Tanzprinz bei Dancer's World suchen geht,
  • wunde Füsse, Wadenmuskelkater, mein Tank-Top als Tatoo in die Schulter eingebrannt, 3x eine verregnet-ruinierte Frisur, diverse abgebrochene Fingernägel,
  • belebende Gespräche und Diskussionen mit einem Brautpaar, der Grüezi-Kafi-Besitzerin, einer Bibliothekarin, Apothekerinnen, einem Gerüstebauer, mehreren Senioren auf Hundespaziergang, einer ganzen Schulklasse inklusive Lehrerin …

und xy Anmeldungen zu den Ferienworkshops. Das Echo auf 25‘000 ist hoffentlich zweistellig ;-)

 

Hast du deinen Flyer schon gefunden? Nenn mir deinen Briefkasten und ich füttere ihn sofort!

Nun aber, Klappe zu für Daisy!

 

Massgeschneidert

Gesucht Frau: A – 54 – 165! Wer hier an Körbchen Grösse, Taillen- und Hüftumfang denkt, ist auf der falschen Spur. Überleg doch! Das gäbe ja eine sehr spezielle Birnenfigur: oben fast nichts, in der Mitte korsettgeschnürt zwei Handvoll-eng und unten ausufernd einladend ;-) Aber man sollte die  gängigen Schönheitsideale sowieso hinterfragen.

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Wenn ich‘s mir so überlege, mit 165 um die Leibesmitte kann man zwar nicht mit Marilyn Monroe konkurrieren, aber der Bachata-Kick oder ein gekonnter Rumba Schwung kämen so richtig zur Geltung! Kreisel, kreisel, ein flirtender Fuss-Tap, das Knie am richtigen Ort, ein vielversprechender Augenaufschlag, die manikürten Finger zart am….. Aber halt! Daisy! Wohin verrennst du dich?

 

Gesucht A - 54 – 165! Ein single Mann sucht Tanzpartnerin: Anfängerin, bis 54-jährig, ca. 165cm gross für DF.  Bevor ihr wieder auf gedankliche Abwege kommt, DF bedeutet schlicht DiscoFox. Imfall.

 

Passen die Masse auf dich? Sofort melden. Am Montag, 30. Juli, 18.45 wartet ein Mann, A- 49 – 178 auf dich!! Gib dem Schicksal eine Chance.

 

Daisy, F- geheim - geheim

Jagdrevier

Drei Klunker im Ohr, Marke falsche Diamanten, die Badehosen umgekehrt proportional zur übergrossen Selbstinszenierung, so steht der Mann unter der Seedusche und räkelt sich minutenlang im Strahl, auf dass ihn auch ja jede  (jede!!) sieht. Das Fetzchen Stoff klebt unter dem eingezogenen Bauch. Der griechische Gott (falsche Selbsteinschätzung) ist einfach nur peinlich (Daisy’s reale Einschätzung).

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Ich bin eine Woche auf Tanzreise, freue mich auf viel Schwung und bin gespannt auf die 5 Single Tänzer, die die Tanzschule für uns 5 Single Frauen organisiert hat. Uwe ist das erste Prachtexemplar dieser Aushilfen. Von prächtig aber keine Spur.

Beim ersten Tanz bin ich noch voller Erwartungen, da graumelierter Langhaar-Uwe überzeugend von 17 Jahren Tanzerfahrung berichtet und ah-ja, auch Marathonläufer ist. Das tönt doch vielversprechend, und ich muss einfach das Macho-Badehöschen-Duschbild aus meinem Kopf verbannen. Also los geht’s mit Discofox, Quickstep und Chachacha. Uwe schwitzt schweinisch und will von seinem Cabrio erzählen. Keuch, keuch, das schafft er nicht. Fazit, ich bin zu anstrengend und interessiere mich nicht für die wahren Wichtigkeiten im Leben!

Sein Jagdinstinkt sagt ihm schnell, dass Daisy zwar eine Wilde aber nicht sein Wild ist.  Von da an habe ich Ruhe und Erbarmen mit Katharina. Uwe jagt auf und neben dem Parkett. Erlegen wird er sein Reh nicht, weiss ich schadenfroh, und beim Tanzen hat er nichts dazu gelernt.

Immerhin nächstes Jahr –vielleicht mit 4 Klunker im Ohr - wird er sagen können, er hätte 18 Jahre Tanzerfahrung. Uwe, oweh!

grinst Daisy

T-Shirt-Zeit

Die Buchstaben tanzen auf dem Parkett. Oft senden des Tänzers Vorder- und Rückseite Botschaften. Soll wohl von den Füssen ablenken ;-) Vielleicht verrät das T-schi den wahren Menschen! Ha! Warnung: lest das Zeugs, aber schaut genau, ich sag dir, Wahrheiten auf Stoff entpuppen sich oft als Mogelpackung. Sie ein „Sexy Babe“??? Na ja. Eine andere „Einzig-aber-nicht-artig“? Könnte man ja ausprobieren. Der eine droht: „Ich kann kung-fu“! Oh, da hab‘ ich aber Angst! Die andere weiss es besser: „NIVEAU ist keine Crème“. Aha.

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Visuell schreit es mir entgegen und manchmal falle ich glatt aus dem Rhythmus ob all den verqueren Sprüchen: „ Ich will so bleiben, wie ich bin“. Oh Gott, denke ich da und hoffe, er ändert die Meinung, wenn er sich im Spiegel sieht.

„Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?! “ ist schon witziger und braucht etwas Hirni, Ob’s der Hemdträger  mit „Schraube locker“ wohl kapiert? Freude hat der Tanzlehrer am selbstkritischen: „We are the Problem“, während „Woisch Broblem?“ oder „Ich CHEF du NIX“ – Posauner schwieriger zu belehren sind.

 

1000fach grast der Elch von Abercrombie & Fitch  auf einer Heldenbrust oder hungert auf einem pouletbrüstigen Schmalwurf. Schriftlich blufft Mann mit High Quality – guaranteed“ oder zeigt seine schlagfertige Rückenansicht: „Save Water, drink Beer“. Im Gespräch dagegen sind die Coolbedruckten dann schüchtern und maulfaul.

 

Wie wär‘s mit dem Spruch: „Lass nicht dein T-schi sprechen, rede selbst“? Könnte man sich beim Shirtinator anfertigen lassen. Einen gibt‘s, der wirbt mit: „Mach’s dir selber“!

 

Daisy rollt die Augen und denkt sich was.

Wie steht's mit dir? Nenn mir doch deine erspähten Highlights!

Verlangen

Halt auf Verlangen schallt es durch den Lautsprecher, wenn die S17 den Reppischhof ansteuert. Ja, da verlangt das Verlangen nach der Welt des Tanzes sofortigst nach einem Stopp! Manch einer tänzelt schon voll Vorfreude auf die Tanzschule zu. Dort gibt es viele Gründe, den Alltag hinter sich zu lassen und einzutauchen in eine Atmosphäre der Unbeschwertheit und des puren Spasses.

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Die Ferienkurse sind vorbei. An 7 Workshops habe ich teilgenommen und mich köstlich über die Führungsstrategien von durchaus willigen Herren amüsiert: da zeigt der Lehrer deutlich und mit geschwelltem Bizeps, wie ein kerniger Druck der Dame die Drehung anzeigt. Und was höre ich beim Tanzpaar neben mir? „Schatz, jetzt!“ hilft der Mann der Frau verbal nach, weil sie auf seinen Nichtdruck entsprechend nicht reagiert. Haha.

 

Lustig war’s immer beim Disco Chart. Heia, ist das vergnüglich, da geht einfach alles und die Paare können ihre Kreativität ausleben. Reine Ehetherapie ist da zu beobachten, wenn sie selbstvergessen den Arm um seinen Nacken schlingt und der 6er - Schritt völlig nebensächlich wird. Auf Polka Musik wird gehopst, bei ABBA wird manche wie Meryl Streep jugendlich wild und bei „she drives me crazy“ legen die Herren die Damen in eine Show Pose, die man am liebsten auf youtube weltweit präsentieren würde. Disco Chart macht fröhlich. So viel wie in diesen Kursen wird sonst nie gelacht. Die Hüften werden locker, die Herren auch, die Augen leuchten und scheue Rehe vergessen ihre Zurückhaltung. Wuiiiiii, bei den einen geht’s rund oder ohhhhhhh, bei den andern wird’s intensiv oder mmmmmmhhhhhhhhh, die dritten treiben‘s  o-là-là. ABER bitte: Halt dem Verlangen ;-) bis nach dem Kurs!

 

Mit Zwinkern grüsst Daisy

Juhui-Tage

Stadt plus Fest gleich Baden, Juhuitage, unbeschwerte Zeit und genussvollesmiley Arbeit in Hülle und Fülle, und alle verrichten sie mit einer Topmotivation, ohne Lohn und trotzdem mit einem Höchst-Engagement. Der Gemüsebauer liefert am Sonntag, die Vereinsfrau wäscht morgens um 2 die Tischtücher, auf dass sie wieder blitzweiss aufliegen am nächsten Tag, der Finanzier zählt bis 3 Uhr 30 das Geld und steht am Morgen um 9 wieder hinter dem Buffet, der Politiker schleppt Getränkekisten, der Gemeindeschreiber wäscht die Gnagiteller ab, die Lehrerin schnetzelt 300 kg Tomaten, die Designerin faltet täglich 60 Origamidekos und Tim sorgt für Glacé. Wir schwitzen, wir schneiden uns in die Finger, der Rücken tut weh, wir verlieren den Überblick beim Servieren, wir haben alle Hände voll zu tun und einen Riesenplausch.

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Das Mais geht aus, die Kaffeemaschine spinnt, die Kräuterbutter landet auf dem ausladenden Busen der Bestellerin, der Gurkensalat flutscht vom Teller, es gibt keine Weingläser mehr, wo ist der Kühlwagenschlüssel und wo der ersehnte Schichtwechsel? Wir sind am Improvisieren, bleiben kreativ, lösen die Probleme pragmatisch und originell.

 

10 Extratage mit Volleinsatz. Der Adrenalinspiegel ist auf Höchststand. Überschwemmungsgefahr! Wir sind high und gespeedet vom Gemeinschaftserlebnis.

 

Keine Parkettgeschichte heute, Leute. Daisy ist am Stadtfest mit dreifachen Augenringen und glücklicher Seele. Juhui, ist das ein Fest. Zum Tanzen schön.

Noch habt ihr Zeit. Kommt mich (be-) suchen ;-)

Steissbein

Steissbein? Hä? Wo genau liegt das?Daisy tanzt mit Nils zum ersten Mal DiscoChart.

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„Schnall sie an! Pack sie am Steissbein!“ heisst des Tanzlehrers unmissverständliche Anweisung. So weit, so gut. Nils tut’s! Aber, wo er hinlangt, ist bei mir kein Steissbein mehr. Die Handvoll Freude, die Nils da an sich drückt, dünkt mich einiges intimer. UND – gehört mir!

 

Ich zucke zurück und möchte meine Privatteile bitte unangetastet. Nils grinst und will handgreiflich auf Steissbeinsuche. Wir werden uns nicht einig.

 

Eine Hebamme muss her, die weiss ja in jeder  (Steiss-) Lage Rat. Sie hilft uns Skelett mässig weiter, und Nils platziert seine Rechte brav etwas weiter oben. Ich bin beruhigt, Vorsorglich habe ich meine Rechte zur Faust geballt, um dem schlauen „Schliifer“ die Anständigkeit in die Anatomie zu boxen!

 

In der nächsten Lektion wird eine neue Figur gelernt. „Schleifer“ heisst die. Das kann ja heiter werden ;-)

 

Daisy ist gewappnet und Nils sei gewarnt!

Toi-Toi-Toi

Für Vergnügen neben dem Parkett sorgen Pausengespräche. Lore erzählt von ihrem Toilettenabenteuer während des Stadtfestes. Leider war sie gezwungen, ein temporäres Toi-Toi aufzusuchen. Dunkels war‘s. Nacht sogar. Aber, wenn der Drang drängt, gibt es keine grosse Wahl für Damen. Bäume, Büsche und Brücken eignen sich für die weibliche Anatomie weit weniger als bei den praktischer ausgestatteten Herren (nicht dass ich das empfehle im Fall!!!). Für Lore also ist das Toi-Toi die letzte anständige Rettung.

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Dumm nur, dass nirgends Licht war. Im Innern der Kabine war‘s so dunkel wie in einer Kuh. Lore kann zum Glück seit ein paar Jahrzehnten das Geschäft auswendig! Ich warte draussen und bin froh, dass ich kein entsprechendes Bedürfnis verspüre.

 

Nach etlichen Augenblicken ellbögelt sich Lore rückwärts aus der Plastiktür mit weit von sich gestreckten Händen. Oje, denke ich, wohin hat sie denn da gelangt? Wääääh! Aber falsch gedacht, sie hat - o Wunder -  blind den Seifenspender gefunden! Nur leider kein Wasser. Auch nach intensivem und gemeinsamem Suchen, Wasser ist nicht zu finden. Heia! Da steht sie nun, die Lore. Erleichtert zwar, Blase geleert, aber die Fäuste voll klebriger Schmiere. Guter Rat ist so teuer wie das Pipi de Luxe.

 

50m vom Toi-toi entfernt sitzt die Lösung: Ein Sanitätsposten mit kompetenter Sanitäterin hilft aus der igitt- Patsche! Schnell ein Desinfizierungsspray gezückt, Lores Hände werden sterili-, pasteuri- oder sonstwie-siert. Alles i.O. Das Fest kann weiter gehen. Und die Tanzpause ist auch um.  Manch eine ist nach dieser Story froh um das gut bewässerte WC bei Dancer’s World.

 

Euch allen wünscht Daisy toi-toi-toi beim nächsten Wasserlösen.

Stangenproblem

Heiterefahne, habt ihr gewusst, dass wegen uns viereckigen Schweizern die Welt ein ernstes Design-Problem hatte? Also, ich nicht. Letzthin aber auf der Fahrt im Glacier-Express hat mir ein gescheiter Kopfhörer das Unglaubliche ins Ohr geflüstert.

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192 Länder flattern rechteckig vor dem UNO-Hauptsitz in New York, nur unsere Schweizer Fahne ist quadratisch. Ups, dumm geplant. Darf auf so einem Mast ein verkürzt-gleichseitiges Landessymbol rot/weiss im Wind herausstechen? Oje. Da kommt einem doch glatt ein anderes Stangenproblem in den Sinn. Hatte nicht auch unser Tell seine Mühe mit dem, was oben auf der Stange Respekt verlangte?! Jetzt also wieder so aufmüpfige Schweizer. Nett, dass die UNO noch uno Ausnahmeregelung gefunden hat. Irgend so ein Fussnötli erlaubt dem Quadrat seit 2002 ungehindertes Wehen. Oh, Glück gehabt.

 

Zehn Jahre später kämpft die Dancer’s World für ein bescheidenes Flatterstöffchen. Was bei der UNO geht, sollte im Kanton ZH schon lange passen. Oder? Aber nein. Es ist nicht erlaubt, ein harmloses Fähnchen, eine Flagge, einen notwendigen textilen Hinweis in die Rabatte zu pflanzen. Pfui, verboten! Egal ob eckig, lang, quadratisch. Geht nicht! Wir sind doch nicht bei den Tellspielen! Gopf und Fahnendammi nochmal!

 

Und so sieht man an der Bernstrasse 388 nirgends einen Hinweis, wo genau sich die Tanzschule befindet. Gut, wissen schon viele, wo die Kronleuchter leuchten. Jene enggestirnte Paragrafenreiter aus dem Kanton sollten sich bitte an New York ein Beispiel nehmen. Ich sage nur:  Armleuchter! Oh könnten wir doch fahnenflüchtig 50m weiter nach Süden ziehen – schon wären wir im grosszügigeren Kanton AG.

 

Seid ihr nicht auch Daisys Meinung?

Grossratig

Was ist der Unterschied zwischen einem Grossrats-Kandidaten und einem Tanzlehrer?

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Beide haben ein Auto. Darin liegen bei beiden x-tausend Flyer, die unters Volk müssen. Beim einen stehen auf dem Blättli knackige Allerweltswahrheiten, beim anderen werden die Leute selber knackig und bekommen einen Ausgleich zum täglichen Wahnsinn offeriert.

Beide zeigen ein hohes Engagement, leisten einen riesigen Einsatz, mal wortgewaltig, mal in kilometerlangen Märschen von Briefkasten zu Briefkasten.

 

Und der Unterschied nun?

 

Der eine hat einen alten Opel, lässt diesen offen und den Schlüssel drin.

Dem einen klaut man das Fahrzeug plus Inhalt. Der andere hat seine Flyer noch ;-)

 

Wen würdet ihr da wählen?

 

Daisy schüttelt den Kopf

Elsa und Ida

Hopp dä Bäse, dachte sich Elsa, die rüstige Seniorin. Eine zündende Idee blitzte durch ihren Kopf. Sie schwang sich aufs Fahrrad und pedalte ins nächst gelegene Altersheim. Dort lebte seit Kurzem ihre langjährige Freundin und guckte passiv aus dem Fenster. Elsa gab das schon lange auf die Nerven. Nichts war mehr los und so beschloss die Energiegeladene, das zu ändern.

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Elsas Nichte tanzt und erzählte von den nicht gestohlenen J (siehe Blog „Grossratig“) Flyern, die unter die Leute sollten. Ja dann, sagte sich Elsa, nahm die Sache und Freundin Ida an die Hand und los ging’s!

 

Sie füllte ein paar Kilo Werbepapiere in ihr Einkaufswägeli - schlaue Frau, gäll? –, schnürte sich die Wanderschuhe, holte Ida im Altersheim ab, duldete keine Widerrede, drückte ihr ein Busbillett in die Hand und fuhr quietschfidel mit ihrer etwas erstaunten Freundin in dieses und jenes Dorf.

 

Und so kommt’s, dass die lustigen Weiblein dieser Tage vergnügt durch die Quartiere stromern und frech auch Keine-Werbung-Kästen bestücken. Seit die zwei unterwegs sind, ernten sie erstaunliche Kommentare: sie sähen so verjüngt aus und seien so lebensfroh. Ob sie aus den Ferien kämen? „Nein, nein“, kichern sie dann verschmitzt.

 

Und im Eingang von Idas Altersheim liegen Flyer von Dancer’s World ;-)

PATRICK wanted

Patrick! Melde dich! Nein, das ist kein Schatzkästli-Aufruf von Daisy, sondern ein verzweifelter Versuch des Tanzlehrers, seinen Kontakt zu einem Kunden wieder zu finden.

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Patrick hat am Montag telefoniert, ein Rückruf wurde ihm garantiert. Dazwischen lag leider ein back-up des iPhones. Au und Gau! Alle Kontaktdaten waren daraufhin verschwunden. Patricks Telefonnummer wurde vom elektronischen Nirwana gefressen. M. ist genervt, die Hotline überfordert, die Zeit rinnt. Der Computer wird de- und installiert,  synchroni-, defibrill- und aus der Ferne stundenlang operiert. Des Lehrers Ohren sind heiss.

 

„Tärämtätäm“, versucht er die Minuten zu beschleunigen. „Sekunde!“, ruft er zum 3000sten Mal, „er lädt, itunes ist wieder da, die Apps sind drauf, er sucht, er findet, ich stöpsle mal ein!“ Hoffnung blubbert auf – allein – iPhone verweigert sich. Frust im Quadrat und Patricks Nummer ist immer noch nicht da.

 

Darum: Patrick, melde dich! Daisy hofft, du bist ein Blogleser. Oder ihr anderen, fragt alle bekannten Patricks, ob sie auf einen Anruf von Dancer’s World warten und nicht verstehen, warum sich M’s Zuverlässigkeit plötzlich verabschiedet hat.

 

i phone and you phone and hopefully Patrick phones

Peep was?

Partynight. Das Ehepaar beschliesst,sich direkt in der Tanzschule zu treffen. Im Laufe des Tages merkt die Frau, dass sie die falschen Schuhe dabei hat. Null Problem im Zeitalter der SMS. Ein solches geht an ihren Mann: „Bitte meine Peeptoe-Schuhe mitnehmen!“

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Beim Mann piepst's rein, aber er ist etwas ratlos. Peeptoe?? Wie? Äh? Meint sie wohl sexy Schuhe so à la Peepshow? Er steht sinnierend vor dem weiblich assortierten Schuhschrank. Wählt die schärfsten Highheels. Doch Minuten später wuchern Bedenken: →Tanzen auf gefährlichen 12 cm? Zur Sicherheit nimmt er auch noch ein Paar gummibesohlte Sneakers mit, die sich auf ausgiebigen Wanderungen schon bewährt haben. Zufrieden packt er die 2 Paar Schuhe ein. Bald überfallen ihn aber Zweifel. Peep? Toe? Vielleicht sind das Sandalen? Also noch ein drittes Paar ins Gepäck. Bei so viel Auswahl werden sogar ihre Hühner Augen machen smiley

 

Strahlend trifft er abends seine Frau und präsentiert das Resultat seiner scharfen Analysen. „Und wo sind die Peeptoes“, fragt sie genervt und schlägt ihn damit verbal ko. Oje, hätte er doch nachgefragt. Sie erklärt und bei ihm klingelt’s.

 

Sollen die Frauen doch deutsch sprechen!

 

Herzlich grüsst euer Gänseblümchen

 

Tanzdiät

Ruth mag Speck, nur auf ihren Hüften rollen, sollte er sich nicht. Die Plissee-Falten um ihre Taille nerven. Aber auf Schnipo mag Ruth nicht verzichten, ein, zwei Glas Wein müssen sein und süsse Sünden bitte mit Sahne.

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Das Gegenmittel ist rezeptfrei, hat ausschliesslich positive Nebenwirkungen und wird von jedem Doktor empfohlen: Ruth tanzt für Schnipo und gegen Hüftgold. 900 Kalorien muss sie auf dem Parkett verbrauchen, damit sie sich in Richtung Traumfigur bewegt. Ruth zählt: die Stufen zum Tanzsaal, ihre Pölsterchen, die Minuten und die Kalorien. Sie hat alles minutiös durchkalkuliert:

In 30 Minuten verbraucht sie 200 Kalorien beim Paartanz, 250 beim Zumba, 100 durchs Herzklopfen beim Anblick des rassigen Tanzlehrers, sicher 66 beim Kubaner ►Linetänzerinnen wissen, wer das ist ;-), 50 beim Hochsteigen in den 2. Stock zu Dancer’s World und nochmals etwa 50 durch die aktiven Lachmuskeln.

 

Rechne: Wer einen Tanzkurs besucht, dann noch Zumba oder Linedance macht, verbrötelt nach Eva Zwerg bzw Adam Riese locker 1200 Kalorien. Ja he, da kann man nach Schnipo scham- und gewissenlos noch 2 Vermicelles schlecken oder einen Kafi Luz draufpacken.enlightened

 

Jetzt weiss ich auch, warum die Tanzlehrer so saumässig gut aussehen." Fröilein, en Doppelportion Röschti met Chäs!!!"

 

Daisys Magen schnurrt katzenfroh

Ohne L wirds heiss

Au, schnell ein Wurstriegeli abgeschnitten, aber sFingerbeeri erwischt, ich Beeri. AUuuuuhh! S blüetet wiene Sou! Ich bin– ich gestehe- ein schussliges Huhn. Schnell muss es gehen, und der Kopf denkt schon weiter als die Hand tut. So platziere ich die gebrauchte Kaffeetasse in den Kühlschrank (wo ich auch schon meinen Schlüsselbund wieder gefunden habe), Schüfeli und Beseli versorge ich im Geschirrspüler. Naja, man soll den Haushalt nicht so eng sehen!

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Auf der Heimfahrt von Deutschland mit Umsteigen in Karslruhe steige ich in einem gottverlassenen Vorortskaff zu früh aus, wundere mich noch, dass ich ziemlich allein auf dem Perron stehe und hock dann da, wartend auf irgendeine Ruckeltuckel-Bahn, die mich zum Anschlusszug, der dann natürlich längst weg ist, bringt. Mit der Ruhe ist es nicht mehr weit her und einen helfenden Karl sehe ich auch nirgends.

 

Manchmal bin ich so „verhühneret“, dass ich mich selber amputiere und temoteufel mit Disy oder Dais unterschreibe.

 

Trösten tut mich die Kurswand bei Dancer’s World. Dort stand letzthin so herzig: Discifox und Doscochart. Den Vogel abgeschossen hat H. mit dem vergessenen L – und so konnte man in der in diesem Fall weltweit wirklich einzigartigen Tanzschule eine 55-minütige (!) Starterektion buchen!

 

Nicht schlecht, oder? Sex sells, grinst

Daisy

Au Backe, Pobacke!

Güfli im Füdli. Wie Mann das schafft? Hier die story!

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Manche Autos tragen unterdessen die Kleber von dancer’s world und fahren die Botschaft durch die Welt. Diese Kleber muss jemand kleben. Mit Stecknadeln befestigt man die Folie, um sie dann exakt abzureiben. Nun lag dummerweise das Nadelkissen mit bekopften und sonstigen (!!) Nadeln genau dort, wo der fleissige Mann (Hirn völlig absorbiert mit geraden Kanten, sauberen Übergängen, keine Luftlöcher in den Buchstaben) seine 70 schönen Kilos platzierte! Autsch. So schnell aufgejuckt ist der Zumbainstruktor nicht mal in seinen besten Zeiten. Stellt euch seine sonst makellose, reizvolle, knackige rechte Backenhälfte igelgleich akupunktiert vor!

 

Himmel, Arsch und Zwirn!!!!!!! Der arme Gespickte riss alle Stecknadeln dammischnell raus, aber eine sass tief. Gaaaaaanz tief! So tief, dass man in einer Aargauer Tiefgarage erleben konnte, wie ein souveräner Tänzer seine Hosen nicht nur sprichwörtlich runterliess, um das Corpus Delicti zu suchen und heraus zu pulen. Der daneben stehende Autobesitzer war leider gar keine Hilfe, denn ohne Brille entging ihm erstens der einzigartige Anblick und zweitens fand er das Güfli im Füdli nicht. Da musste der Genadelte halt selbst Hand anlegensurprise

 

Gut, hat unser im Moment perforierter Tanzlehrer  genug Humor um in seiner schwäbischer Gelassenheit zu denken: „Besser wia a gosch voll gluufa“

 

Daisy grüsst euch vergnügt

Tanz der Bienen

Mitternächtliche Aufklärung: Bienchen, ich komme.

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Es ist morgens um halb eins. Die Tanzschule hat längst geschlossen. Unerwartet von Tim ein SMS aufs Berufshandy: „Sum, sum…. ich bin bald bei dir!“ --------- ???????????surprise

 

Der Tanzlehrer ist etwas perplex. Tim kennt er. Dass der zu dieser Stunde zu ihm tänzeln will, ist aber etwas merkwürdig. Ooooooh!!!

 

Aus dem Feierabend simselt der Magister des Tanzes schmunzelnd zurück: „Hallo Tim, wohl die falsche Drohne erwischt, wünsche gut Flug, wenn auch nicht bei mir. Mit herzlichem Gesumme grüsst Marcus.“ wink

 

Von Tim hört man nichts mehr. Der verirrte Bienerich ist wahrscheinlich auch ohne Handyvorwarnung bei seinem Bienchen gelandet und erlebt die Biologie lieber real als elektronischheart

 

Daisy, das Blümchen !!!!

Vogerlsalat

Vogerlsalat, sagt der Wiener, mag ich. Nüsslisalat meint er, und der Schwabe am Tisch übersetzt für sich in Ackersalat. Was für ein Sprachensalat. Es gibt Raclette, was der Wiener mit Fondue verwechselt hat und schon klagt, er möge so schwer aufliegendes Essen nicht. Ob wir das mit Gemüsebrühe machen könnten? Hä? Raclette mit Gemüsebrühe???????

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Der Weaner fragt höflich, ob der Stuhl okkupiert sei, das haut den Schwaben vor Lachen fast vom selbigen. Der 3. Mann in der Runde erzählt von Minga und  die Schweizerin versteht Bahnhof, erfasst dann bei den Stichworten Oktoberfest, Bier und Hofbräuhaus, dass von der Bayrischen Hauptstadt gesprochen wird.

 

Der Österreicher kanns nicht fassen, dass bei uns Türen gestossen statt gedrückt werden. Mit dem Schlag meint er den Rahm den geschlagenen. Im Restaurant wird’s noch babylonischer: Bitte einen Langen will der  vom Osten, ein Spezi der Schwabe und als die Schweizerin eine Schale bestellt, gucken die Fremdländer ratlos. „Babà“  ruft nach 3 Tagen der Wiener, meint tschüss und fliegt gut im Futter dank Schweizer Schokolade, Käse und Wein heim zu Sachertorte und Mozartkugeln.

 

Daisy genoss ein linguistisch komplexes Wochenende.

Eavesdropping

Nach der Tanzstunde erlauscht:

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„Und? Wie fandest du den Lehrer?“

„Da sage ich nur 5 Buchstaben: geil – geil – geil!“

 

Dancing Daisy zählt und zählt und zählt und grinst

 

Frust

Tanz-Workshop in Deutschland. Die Gegend öde, trostlos, grau. Das Wetter dito. Die Tanzschule: Mit überbordernder Gestaltungswut wurde vergeblich versucht, in eine Industriehalle Stimmung zu zaubern. Der Eifer war gross, aber die Wirkung umgekehrt proportional. Da hängt ein Netz mit 50 Lämpchen, es blenden 40 Scheinwerfer, da blitzt die Discokugel, Spiegel sind dreieckig an die Wand gebastelt, Leuchtröhren strahlen blaugrüngelb in die Nacht, Plastikefeu rankt sich ungesund um Säulen, künstliche Röschen lügen Frische vor, auf der Bar tanzt ein Weihnachtsmann und wackelt mit den Ohren. Und als Nonplusultra hängt der Besitzer mit nackter Hühnerbrust, im letzten Lebensdrittel erschlafft, aber mit blinder Selbstüberschätzung im bedeutungsschwangeren Rahmen beim Mischpult.

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Wir stecken die O.Du.Gütiger.Himmel- Eindrücke weg und warten auf Profistunden vom Meister des Discocharts. Dieser legt mal grundlegend das Wichtigste dar: sich selber. 75 Minuten bekommen wir eine Einführung in seine Unverwechselbarkeit, seine Könnerschaft, die Ich-seh-alles-haha-Philosophie, dazu noch als Rahmenprogramm die Geschichte seiner letzten Liebschaft, seine Einstellung zu Frauen (will ich hier nicht darlegen, die Spaghetti Marinara kämen wieder rückwärts!) und die kompromisslose King-of-the-Chart-Methode. O-Ton: „Das kann nur ICH!“ „Wir sind das Beste in Deutschland, ja in Europa!“ „Die Bundestrainerin hat mich um Rat gefragt!“ „Sogar Herr Schneider kennt mich“ (keine Ahnung, wer Herr Schneider ist – grins) etc, etc, blabla. Ein aufgeblasener Egomann setzt sich in Szene.

 

Der Mann mit seiner Zigarette im Mund macht mir Durst, bringt mich zum Gähnen und zum Frieren. So ein Trampeltier, ein kalter Hotdog, ein Spot-on-me- Heischer, eine Glühbirne mit Stromunterbruch, eine Socke mit Loch, ein lahmer Zumbafeger, eine Verbalattacke, ein Anlass, weit weg zu rennen. Ich freue mich auf meine Zahnseide. Noch aber gilt es, die Zähne zusammen zu beissen und die nächsten 3 Stunden mit dem Tiger (Eigeneinschätzung) durchzustehen.

 

Das war eine Frustgeschichte. Bitte verzeiht

eurer angepissten Daisy

Liebe ist…..

Dancing Daisy ist auf dem Weg zur Arbeit. Die S-Bahn hält auf einem Wald-und Wiesenbahnhof. Ein grauer Tag, der Himmel weint. Plötzlich sehe ich einen SBB-Mann, verschmutzt, ganz in Orange gekleidet. Er rennt, wasgischwashesch. Das Gesicht rot vor Anstrengung, Schweiss auf der Stirn. Das Übergwändli durchnässt. Der Sicherheitshelm signalisiert Achtung! Aufpassen!

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Der Mann stürzt auf meinen Wagon zu, und ich denke schon: „Sch…, jetzt ist etwas kaputt“. Meine Sitznachbarin, eine adrette Frau mittleren Alters, erhebt sich, geht zur Tür, steigt aber nicht aus, schaut bloss zum heranbrausenden Mann, der bald keuchend vor ihr steht.

 

Die zwei strahlen sich an. „Schön, hesches gschafft“, sagt die Frau. Die beiden küssen sich herzhaft. Und schon schliesst sich die Tür, der Zug fährt an, und draussen steht ein Gleisarbeiter im Regen mit Sonne im Gesicht. Ein zärtliches Winken von drinnen, und ich weiss, das muss Liebe sein.

 

Seufz! Daisy

Rosa Tutu

Es mag am Advent liegen, aber mich springen im Moment romantische Geschichten an.

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Da steht ein Mann mit Bauch im Ballerinagewand – mitten im Schnee. Bob kleidet sich seit 10 Jahren regelmässig in rosa Tüll und macht an aussergewöhnlichen Orten ein Foto von sich. Das spezielle Projekt startete er, nachdem seine Frau an Brustkrebs erkrankt war: Auf diese Art konnte er sie zum Lachen bringen und ihr neue Lebensfreude schenken.

 

Ist das nicht weihnachtlich schön? Nicht, dass ihr euch jetzt alle ein rosa Tutu schenken lasst. Ich habe bei Dancer’s World genug zu lachen. Aber den einen oder anderen Bauch sähe ich schon gerne von Tüll umschmeichelt smiley Stellt euch euren Partner in so einem umwerfenden (im wahrsten Sinn) Outfit vor. Ui, das wären lustige Tanzstunden. Vielleicht sollten wir die nächste Party unter ein rosa Motto stellen????

 

Unterdessen könnt ihr ja verschiedene Rollenspiele ausprobieren devil! Ich bin überzeugt, das gibt lebensfrohe Weihnachten.

Lacht euch fit und fühlt euch frei.

 

Daisy ohne Tutu

Verloren - oje

Weihnachten kommt immer zu früh. Wann soll ich meine Geschenke posten? Online-shopping war dieses Jahr meine Rettung.

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Sprüngli versandte wunderherzige Biber-Männchen. Der Biberbub hält ein Schild mit süssen Schoggiworten. So konnte ich meine eigens für die Beschenkten originell und –nal kreierten Botschaften auf das Täfelchen schreiben lassen. Der Konditor hat wohl manches Mal geschmunzelt oder gelästert ob der fantasiegewaltigen Sprachbotschaften. Auch zusätzliche Wünsche und Grüsse konnte man verfassen.

 

Dumm nur, saudumm sogar, dass die so ausgesucht und persönlich gehaltenen Grusskarten in der Hektik des Advents durcheinander gerieten. Eine aufgeregte Dame von Sprüngli telefonierte verzweifelt und auch durcheinander. Sie meldete, ein Herr Sch. hätte meine Karte für Corinne bekommen. Er aber, der verwirrte Herr Sch. hätte eine rosa Liebeserklärung von seiner (oder seinem – wer weiss das schon?) Angebeteten erwartet. Das sehnlichst erhoffte Coming-out war nun keines – oje!! Die Sprüngli Dame suchte tagelang den woanders gelandeten Liebesbrief.

 

Ich konnte nicht helfen, Corinne jedenfalls hat nichts Derartiges bekommen. Es hätte sie auch gewundert, von ihrem Gotti plötzlich brennend-heisse Schwüre zu lesen.

Liebes Christkind, lass ein Wunder geschehen und Herrn Sch. finden, was er sucht.

 

Daisy wünscht euch allen das Gleiche auch smiley

Ski heil

Holländer – heidabimbam! In ihrem flachen Ländle sind sie ja ganz rührend, aber hier ein Grund für Heiterkeit. Sie strömen voll gutem Willen in die Berge. Schon im Bus sehen wir Eingeborenen uns kopfschüttelnd an. You know: Skigebiet, Bus, Anhänger für Skier, oder? Familie aus Niederlanden nix gecheckt! Die 4 stolpern mit rutschigen Skis (quer auf den Armen), Stöcken (baumeln von den Handgelenken), Helmen (poltern bald über den Boden), Rucksäcken (am Ellbogen) und mit energischer Tapferkeit die Busstufen hinauf.

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Schweizer Postautos haben o-grausam-unpraktische-Welt eine völlig unnötige, schikanöse Barriere. Die Familie schwitzt im Kollektiv, hofft auf himmlische Hilfe oder Schweizer Unendlichgeduld. Endlich alle drin, wir 40 Passagiere schnaufen konsensual im Chor auf - ein paar blaue Flecken na ja – man ist ja fremdenfreundlich. Die verlorene Skibrille wird verständnisvoll nachgereicht.

 

Die Sonne lacht, der Schnee pulvert, Schutzfaktor 30plus wird aufgetragen. Die Holländer sind modern ausgestattet und zücken ihre Tübchen: vorne Lippenpomade, in der Tube dann wäre die Creme, so man sie denn fände! Den doppelten Schutz zu begreifen, ist nicht jedermanns Sache. Holländer rollen die schmierige Kugel über die Lippen, darüber hinaus, Wangen hinauf, ums Näschen rum, zickzacken über die Stirn, rechts die Seite runter, Kinn ausgiebig in Rasierroutine, links wieder hoch und das ganze zur Sicherheit nochmals von vorn. Sie wundern sich kein bisschen, dass das so klebrig ist. Auf jeden Fall sind sie jetzt kusszart und –weich auf der ganzen Fläche.

 

Noch  lustiger wär’s gewesen, die Lippenpomade wäre in modischem violett gewesen. Heidabimbam – da hätten sogar die diskreten Schweizer vor Lachen in die Postautosessel gebissen!

 

Daisy pomadisiert an den richtigen Stellen

M ist verspannt

p>Der Tanzlehrer hat Probleme. Er sucht deshalb fachliche Hilfe. Hier für euch exklusiv die geheime, vernichtende Diagnose von Prof. Dr. Dr.: → Mehr >>

 

  • Tanzlehrer M. sei anatomisch unauffällig,
  • schwinge mit verkürzten Amplituden,
  • sei walzenförmig verspannt und
  • unvollständig verschlossen.

 

WAS? SCHREI! Dr. Sowieso, Sie sind sowas von falsch gewickelt!!! M’s Schülerinnen widersprechen rigoros, vehement und jaulend im Chor. Der und unauffällig????!!! Der und verschlossen???!!! So ein Chabis in Rahmsauce. Und seine Schwingungen sind alles andere als verkürzt. Ampli-äh-dings her oder hin. Wir Damen wissen, was wir sehen. Wir lassen uns den Stern von Dancer’s World nicht madig machen. Der Herr Professor sollte M mal Rumba tanzen sehen – nix von anatomisch normal! Oder beim Jive: wo bitte sind da die kurzen Walzen oder verspannten Verschlüsse?????

 

Im Vertrauen und zum Trost,  enlightened  gut zu wissen, dass hier von Stimmlippen gesprochen wird, dass der/das/die Glotti  (fragt mich ja nicht, wo das genau ist!!!!!!!!!!) schlecht schliesst und dass bloss der Kehlkopf durchschnittlich ist. Grinse-grins! Lieber im Rachen verspannt als sonst ein verchnorzter Typ, oder?

 

Die Therapie wird’s schon richten. Bald wird M wieder eine grosse Röhre schwingen. Hehe smiley

 

Daisy

 

Keusches Essen

In der Zumbapause schnappt Uschi nach Luft und die aufliegenden Nüssli. Sie erzählt dabei von ihrer Flugreise.

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Uschi: Mein Sitznachbar hat keusch gegessen.

Daisy: Was? Wie keusch?

Uschi ungeduldig: Na keusch, eben!

Daisy perplex: Kannst du mal kurz keusch oder noch lieber unkeusch die Nüssli essen, damit wir uns das vorstellen können.

Uschi entrüstet: Ich doch nicht!! – Ich ess immer norma!! Bin doch nicht jüdisch, Mensch!!

enlightened 

 

Die 2. Hälfte Zumba hüpft Daisy mit einem koscheren Grinsen yes

Ski heil

Holländer – heidabimbam! In ihrem flachen Ländle sind sie ja ganz rührend, aber hier ein Grund für Heiterkeit. Sie strömen voll gutem Willen in die Berge. Schon im Bus sehen wir Eingeborenen uns kopfschüttelnd an. You know: Skigebiet, Bus, Anhänger für Skier, oder? Familie aus Niederlanden nix gecheckt! Die 4 stolpern mit rutschigen Skis (quer auf den Armen), Stöcken (baumeln von den Handgelenken), Helmen (poltern bald über den Boden), Rucksäcken (am Ellbogen) und mit energischer Tapferkeit die Busstufen hinauf.

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Schweizer Postautos haben o-grausam-unpraktische-Welt eine völlig unnötige, schikanöse Barriere. Die Familie schwitzt im Kollektiv, hofft auf himmlische Hilfe oder Schweizer Unendlichgeduld. Endlich alle drin, wir 40 Passagiere schnaufen konsensual im Chor auf - ein paar blaue Flecken na ja – man ist ja fremdenfreundlich. Die verlorene Skibrille wird verständnisvoll nachgereicht.

 

Die Sonne lacht, der Schnee pulvert, Schutzfaktor 30plus wird aufgetragen. Die Holländer sind modern ausgestattet und zücken ihre Tübchen: vorne Lippenpomade, in der Tube dann wäre die Creme, so man sie denn fände! Den doppelten Schutz zu begreifen, ist nicht jedermanns Sache. Holländer rollen die schmierige Kugel über die Lippen, darüber hinaus, Wangen hinauf, ums Näschen rum, zickzacken über die Stirn, rechts die Seite runter, Kinn ausgiebig in Rasierroutine, links wieder hoch und das ganze zur Sicherheit nochmals von vorn. Sie wundern sich kein bisschen, dass das so klebrig ist. Auf jeden Fall sind sie jetzt kusszart und –weich auf der ganzen Fläche.

 

Noch  lustiger wär’s gewesen, die Lippenpomade wäre in modischem violett gewesen. Heidabimbam – da hätten sogar die diskreten Schweizer vor Lachen in die Postautosessel gebissen!

 

Daisy pomadisiert an den richtigen Stellen

Hosen voll Schiss

Die Nerven flattern, Daisy muss auftreten. HILFE!! Eine Premiere, sie muss sich auf dem Parkett präsentieren, aller Augen auf sie gerichtet. Sie macht sich in die sexy Spitzen-Höschen. Was soll sie darüber anziehen? Wird ihr Können genügen? Sie ist heillos überfordert und verflucht sich, dass sie das Engagement angenommen hat.

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Der Anlass ist am späten Nachmittag? So ein Mist! Wie bringt man die Zeit bis dahin und nicht sich selber um??? Ablenkung → Und so strahlt die Wohnung wie seit Jahren nicht mehr. Auf  (!) den Schränken ist der Staub weg, die Tablare in den Spiegelkästchen sind blitzblank, dChuchichäschtli frühlingsgeputzt rein, die Dusche ist entkalkt, die Wäsche gewaschen,  unter dem Bett spielen keine Staubmäuse mehr, Blumenvasen sind mit Kukident glasklar gesprudelt, alle Bleistifte im Haushalt gespitzt, Betten frisch bezogen – und die Uhr sagt: 12 Uhr 15! HILFE!! Gebt mir Arbeit. Nehmt mir das Denken!

 

Derweil geniessen die 10 Personen, die den Auftritt mitbekommen, nichtsahnend den Tag. Lacht nur, auch eine kleine Gruppe macht aus der mutigen Daisy einen zappeligen Hosenscheisser.

 

 

simseln ist Gold

Reden ist Silber, simseln ist Gold – Nun gibt es Handys , die meinen, sie könnten es besser. mit Spracherkennung! Ha! Wahnwitzig und irrsinnig wird’s. Mein Patenkind bekommt regelmässig einen Gruss von der Göttin, statt vom Gotti! Aber ich will ja nicht bescheiden seinyes

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Ralf erzählt, er hätte seiner Mutter ein Handy geschenkt. Sie tippt sich tapfer durchs Alphabeth, Macho mässig übernimmt aber die Software die (unerwünschte) Führung. Die gesendete Botschaft wäre eine Herausforderung für 007:

 

Herzliche Urlaubsgrüsse aus Kondom. Wir sind in „öle Toyo“. Total voll. Hier kann man Lutschen mieten. Sara hat kein anal mehr. Ficken Kuss. Mama.

 

Wir kugeln uns vor Lachen. „Ihr kommt im Leben nicht drauf, was das heissen soll“, meint Ralf. Er hätte 2 Tage gebraucht für die Übersetzung:“ Herzliche Urlaubsgrüsse aus London. Wir sind in „old Town“. Total toll. Hier kann man Kutschen mieten. Papa hat keinen Bock mehr. Dicken Kuss. Mama.“

 

Naa, welche klare Ansagen bekommt ihr von Mama? 

Ficken Kuss D-a-i-s-ysmiley

feuriger Adonis

Alles wieder vergessen, stöhnt Sandra. Der Mann findet einfach keine Zeit, um das Gelernte zu üben. Angepisst ist die angefressene Tanzmaus, weil ihr Prinz aufgefressen wird vom Geschäft. Da nützen alle Versprechungen nichts, sagt Sandra. Lieblingsspeisen, scharfe Unterwäsche, Rollenspiele – alles für die Katz‘, weil der Lebenskater keinen Platz in seiner Agenda hat für Privates. Sandra hört nun auf zu schnurren und droht mit Liebesentzug und 6-Streik.

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Und wenn auch das nichts, nützt greift sie zur ultimativen Rumdumkeule. Heute hat sie nämlich ein Inserat entdeckt. Und ist ihr Mann nicht willig, so krallt  sie sich den Seitentänzer, der sich vollmundig anpreist:

 

Adonis sucht hot Babe, um den Tanzfloor zum Glühen zu bringen. Bist du mein Feger, dem ich einfeuern kann? Lass uns high werden und ekstatisch die Glieder schwingen bis die Funken fliegen!“

 

Das schräge Inserat hat Daisy auch gesehen in der braven Lokalzeitung und würde den Selbstüberschätzer gerne in Aktion sehen. Darum, Sandra, los, schnall dich ans Prachtexemplar! Hoffe nur, es hält, was es verspricht.

 

Daisy macht mal den Feuerlöscher bereit!

Kamasutra

Schnallt sie an! schallt der Befehl.
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Bringt sie in Löffelstellung!
Bringt das Becken hoch. Neiiiiiiiin, Christian! Nicht wie ein Kaninchen, ein Stoss genügt!!!


Intimste Details werden laut: „Hei, ich bin Rechtsträger! Kannst du deine Füdlibacke nicht besser in die Mitte schieben?! Ich müsste für meinen Dings *** schon Platz haben!“
„Ich platziere meine A..ritze schon richtig, fass du mir nicht in den … äh Schritt"  (Anmerkung: Daisy verzichtet auf den erlauschten Schlafzimmerausdruck)

 

Verbales Kamasutra beim Discochart ist die Regel smileyVokabularisch wähnt Mann sich da schon mal im Schlaf- oder sonstigen Spielzimmer.

 

Daisy lacht sexmal und wünscht euch horizontale Discochart-Vergnügen

Singlebörse

Callcenter, Dancers’s World,Harry am Apparat.

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Anrufer: Hallo, du Tanzschule? ich brauche Frau. Hast du?

Harry: ich habe Tanzkurse.

Anrufer: Ja, ich schon machen Kurs, aber du mir geben Frau. Gute Frau, weisch!

Harry: Kannst du schon tanzen?

Anrufer: Nein, du Schule, du mir zeigen. Muss nur noch Frau haben. Grosser Busen, blond!

Harry: Tut mir Leid, aber die Kurse sind alle schon voll!

Wahrscheinlich hat der Frauenbesteller den Kamasutra-Blog gelesen, aber Harry, der Mann für alle Fälle, kann's hier nicht richten smiley

 

Daisy

Therapeut

 

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Ein Mann – ein Schrei: angryWie führe ich meine Frau, wenn sie die Hand im Hosensack hält?
 Der Tanzlehrer vermittelt.
 angryJetzt kannst du die Hosen abgeben! poltert Mann weiter.
Der Tanzlehrer glättet die Wogen.
angryHilfe, die steht mir auf die Flossen! jammert der Mann.
Der Tanzlehrer beschwichtigt.

Tanzunterricht oder Paartherapie? So genau lässt sich das oft nicht trennen. Tanzpaare oder Unterrichtstherapie? Paartanz oder Therapieunterricht? Manchmal ist dem Lehrer ganz sturm nach der Stund‘. Dann setzt er sich belämmert in einen  bequemen Sessel, betrachtet seine Orchideen und überlegt leise, welchen Beruf er eigentlich ausübt.

Mit viel Handcrème pflegt er sein Fingerspitzengefühl smiley

Zopfhase

Meine Nacktstunden machen mir zu schaffen,“ mailt Kollege H.

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Uiuiui und ostergerecht eieiei, denke ich da. Sorgsam und politisch korrekt mein AW-Mail: „Das kann schon mal passieren. Willst du ins Detail gehen?“ Postwendend die Klärung, und ich merke, ein K statt ein H haben meine Fantasie in wilde Gegenden vergaloppieren lassen.

 

Einen Tag später. Gleicher Kollege:" Die besichtigte Wohnung ist fruchtbar". Daisy ist schon cleverer und sieht den Tippfehler sogleich. Aber langsam frage ich mich, welche unterbewussten Welten von H. da an die freudsche Luft wollen!

 

Dann heute das österliches Mail von B.,sie gehe was Heftiges backen! Na, das wird mir ein rechter Kuchen werden. Nix da. Ein lockeres Teighäsli wurde aus dem Ofen genommen. Jetzt gehen auch mir die Augen auf – sogar ohne Hefe.

 

Daisy ist trotz wahren Geschichten ganz 1.-April-sturm

DC

In Washington DC bugsierten Kinder aus ganz Amerika  mithilfe eines langstieligen Löffels ein farbiges Ei über eine kurze Strecke.

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Bei Dancer’s World im DC bugsierten die Männer der Schöpfung mithilfe ihres langen Arms die angeschnallte Dame durch den Saal.

 

DC steht für DiscoChart, und die Tradition geht nicht wie in Washington auf 1814 zurück, sondern wurde gerade erst begründet! Noch waren am Workshop keine 19000 Eier in Bewegung smileyAlle Jahre wieder: Easter Egg Roll! wünscht sich

Eure First Lady Daisy

Singsing

Musik animiert. Manche summ-singen gar mit.

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Ein rassiger Discofox tönt aus den Boxen. Nur – höre ich richtig? Da plärrt der Tänzer beim Refrain selbstvergessen und –überzogen: James Bond, James Bond, you are my James Bond! Die Partnerin tanzt ungerührt weiter -  nur ich falle aus dem Takt. Tom Jones weltbekannter Song „Sexbomb“ ist urplötzlich dem Agenten im Dienste der Majestät gewidmet. Dieser würde sicher das erste Mal in seiner Karriere vor Lachen daneben schiessen.

 

Weiter geht’s mit Al Banos „Felicita“ und was singt der Mann auf dem Parkett? ⇒ hmm hm hmhmhm je ne sais pas!!! Je ne sais pas!

 

Daisy ist aber so was von gleicher Meinung!!

6i Läuten

„Was macht ihr Schweizer eigentlich beim sexy Läuten?“ fragt der ahnungslose Tanzlehrer mit schwäbischen Wurzeln.

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Wir warten heute 35 Minuten und 11 Sekunden bis der Kopf platzt und wissen, das wird ein schöner Sommer.

 

Marcus‘ guckt verständnislos wie der Böögg. Aber verbrennen tun wir den charmanten Unwissenden trotzdem nicht.

 

Dancing Daisy fände das zu schade, oder?

Wo ist Jannis?

Mama und Papa üben Walzer auf dem Parkett, Jannis haben sie vor die Leinwand geparkt. Dort rasen  trickgefilmt das Rennauto Lightning McQueen und sein Freund Hook, der Abschleppwagen, schneller als im ¾-Takt durch Europa.

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Jannis ist fasziniert und sitzt gebannt vor dem Film  - bis er die Schüssel voll Zeltli entdeckt. Wie ein Jäger pirscht er sich im Discofox –Stil: slow-slow-quick-quick an die Süssigkeiten heran, hamstert ein Teil und setzt sich heimlifeiss mit Ich-trübe-kein-Wässerchen-Blick  in den Sessel. Nach einem Dutzend solcher Schnapp-Gänge merkt der Walzer – Papa aus der Ferne, was abgeht und verbietet die Zuckerzufuhr vehement.

 

Oje. Jannis ist frustriert. Jannis hirnt. Dann ist Jannis weg. Wo ist Jannis? Die Eltern suchen alarmiert statt Walzerschritten ihr Kind. Bald ist der Sohn entdeckt. Er hat sich unter einen Sessel verkrochen mit der ganzen Schüssel Bonbons. Wer jetzt Jannis schuldbewusst erwartet, irrt. Er strahlt aus seiner Höhle und meint: „Gäll, Papi, ech ha immer gueti Idee?“

 

Daisy ist total gleicher Meinungsmiley

zu ist zu

Sturm in der Bude kaum ist Gerda als 3. Tanzlehrerin tätig. So kam’s: Mittagspause, ein neuer Privatschüler ist angemeldet. Alles ist vorbereitet, der Saal gelüftet, die Musik installiert,  zum Schluss noch ein Wohlfühl-Pipi auf dem Treppenklo, dann kann‘s losgehen. Nur -  leider ist die Tür bösartig ins Sicherheitsschloss , Gerda darob in Schockzustand gefallen. Die  Tanzschule ist diebessicher abgeriegelt. Drinnen liegen brav Tasche,  Handy, Laptop, Schlüssel, all ihre Kontaktmöglichkeiten. Draussen vor der Tür kriegt Frau den ultimativen Krampf.

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Herz klopft im 180 beat, Stirn schwitzt Perlen, Hände zittern, der Privatschüler kommt in 15 Minuten. ????????? Was jetzt? Harry weg, Marcus weg? Die Verwaltung mit einem Zweitschlüssel hat ihren Sitz in Zug! Gerda rennt und fleht bei der Nachbarfirma um Hilfe. Wie aber helfen, wenn die Frau keine einzige Telefonnummer auswendig kennt. Sie sendet ein Notfall-Help-Help-SOS-Emergency- Mail an ihre beiden Geschäftspartner und betet zu allen Tanzgöttinnen, dass einer der beiden die Mails abruft und seinen Schlüssel mit Blaulicht-Tempo zur Schule bringt.

 

Unterdessen trifft erwartungsvoll, aber etwas blass Silvan ein. Er kommt das erste Mal und wundert sich über die gestresste Frau VOR den heiligen Tanzhallen. Selber nervös, mit Richard Gere’s Film „Darf ich bitten“ im Kopf möchte er  tanzen lernen, aber die fremde Welt macht etwas Angst. Nun soll ausgerechnet er im Treppenhaus die ersten Rechtsdrehungen im Englisch Walzer üben. Das kommt ihm etwas spanisch vor. Aber Gerda kennt da nix. Tanzstunde ist abgemacht, Tanzstunde wird erteilt: Darf ich bitten!!! Silvan schickt sich in sein Schicksal, findet es aber ein bisschen peinlich, wenn die vorbei gehenden Leute  sich erstaunt fragen, ob das jetzt ein Tanzmob oder eine originelle Werbung  für Dancer’s World sei.

 

Endlich  kommt Rettungsengel Harry und bringt mit Breitgrinsen den ersehnten Schlüssel. Oh heiliger Harry! Unter den Kronleuchtern geht es weiter. Silvan bekommt die Tanzstunde geschenkt

 

und Daisy denkt über Schlüsselqualifikationen nach!

getanzter Salat

Discofox ist schnell gelernt. Schritt nach links, Schritt nach rechts, rück  Platz. Die Tanzlehrer dirigieren meist mit slow-slow-quick-quick. Nun haben’s nicht alle mit Englisch, darum wird fantasievoll nach Umbenennungen gesucht.

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Cola,Fanta, tic-tac, ist so eine Eselsbrücke zum Beispiel. Simone versucht es mit eins – zwei – chachacha, was etwa so unsinnig  ist wie eine Eule mit Flosse, aber für die schräge Frau scheinbar funktioniertsmiley Wie ein Mantra betet die nächste Tänzerin die Schrittfolge: Ann - Ann -  Lukas! Ihrem Mann geht das sichtlich auf den Keks: „ Kannst du nicht mal ohne Klappe tanzen??!!!“ angry - Wer weiss, vielleicht heisst er ja gar nicht Lukas.

 

Für Fortgeschrittene heisst Harry’s Hilfe beim Chachacha und den Cuban Breaks: Schnitzel Pommes-frites und Salaaaat!!

enlightenedNa dann!  Tanzt ihr mal euer Abendessen!

 

Dancing hungry Daisy

mehr Meer

Tanzkreuzfahrt.  Urlaub juhui, Seele baumeln lassen und hin und wieder die geschaufelten Kalorien auf dem Parkett  wegtanzen. Tanzlehrer Jens geht mit 8 Paaren auf die Reise und bietet Programm.

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So ein Schiff mit 3000 Passagieren und 1500 Mann/Frau Besatzung ist eine eigene Welt. Alles ist an Bord von der Kirche bis zum Tennisplatz, vom Indoorpool bis zur Ladenstrasse.  Verwirrend die fensterlosen Korridore. 300m lang. Anna sucht verschreckt ihr Bett. Beat durchquert mehrmals die 16 Bars, aber der Tanzsaal ist versteckt wie die Nadel im Heuhaufen.  Martin findet erst am dritten Tag den zugeteilten Speiseraum.  Gaby strandet immer in der Bibliothek, wo sie aber gar nicht hin will.

 

Jens lotst seine Gruppe, dirigiert verirrte Schäfchen, sucht manchmal seine Engelsgeduld und auf alle Fragen Antwort. Bei einigen Knacknüssen allerdings, muss er sich das Lachen verkneifen. Hier seine Top 5:

  • Führt diese Treppe auch nach oben?
  • Schläft das Personal auch irgendwo?
  • Hat das Schiff auch Kabelfernsehen?
  • Wie erkenne ich mich auf den Fotos?
  • Was passiert mit den Eisskulpturen, wenn sie geschmolzen sind?

 

Auch Daisy hätte nicht immer eine kluge Antwort.

Quark

Bin  im Schuss. Die christlichen Freedays der letzten Wochen wollen genutzt sein. Viel Programm: Besuche, Reisen, Kultur – auf jeden Fall keine Zeit für so Alltagskram wie einkaufen. Dafür gibt es leShop. Gäbig, so online shopping! Ich notiere auf der Internet- Liste, die dann irgendwann abgeschickt wird. Am nächsten Tag stehen die vielen überquellenden Papiertüten vor der Wohnungtür. Gäbig-gäbig!

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Immer mal wieder schiesst mir etwas in den Sinn, und ich setze flugs von Passionsfrüchten über Klopapier bis Apérogebäck ein Einkaufsbegehren auf den online-Zettel. Jedes Mal denke ich: „Achtung! Quark nicht vergessen und Gemüse auch nicht. „ Schwups vor Pfingsten abgesendet – der gute Geist der Migros wird’s richten. Und richtig, da grüssen die Taschen, brav, wie geordert am nächsten Tag. Beim Auspacken:  1kg Zucchetti und noch ein Kilo Zucchetti, ein Kilo Fenchel und noch ein Kilo Fenchel und dann Quark, Quark, Quark, Quark, Quark, Quark = 6x 500 gr. 3kg Quark beglücken mich. Vor lauter Don’t  forget!  habe ich nun den Salat . Migros hat hirnlos kumuliert.

 

Was mach ich jetzt mit 4kg Grüngemüse und 3kg Quark? Quark soll ja gut sein bei Sonnenbrand. Aber bei diesem Petrus-ich-könnte-dich-würgen-Wetter ist ein söttiges Hautfeuer ferner als ein Salamander vom Nordpol.

 

Rezepte sind deshalb gefragt. Die finde ich auch. Bloss, jetzt fehlt mir zum Quarkkuchen dieses und jenes, für den Zucchettigratin sollte ich noch weitere Zutaten haben, und wer will schon Fenchel lötig essen? Und so habe ich online zu viel gekauft und muss nun offline noch zuvieler kaufen, damit aus dem Zuviel etwas Feines wird. Paradox. Braucht jemand Quark?

 

Daisy auf dem Quarkett

 

Wow-Boy

Montag 20 Uhr: Marcus setzt den echten (!)Texas- Hut auf seine modische Gelfrisur, zwängt sich in Spitzstiefel und wechselt ins karierte Hemd, setzt parallel ein cooles Lächeln auf, hängt die Daumen in die Jeanstaschen und wechselt in Wilder-Western-Mood surprise 

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Country- Musik ertönt und der Lehrer sorgt für gute Stimmung. Der filmreife Cowboy schlendert mit Hüftschwung, O-beinig, als ob er gerade einen wilden Gaul zugeritten hätte, auf die Tanzfläche. Und los geht's mit Linedance.

 

Die Cowgirls gucken verzückt die Knee-lifts und Fersen-kicks vom  begeisterten Vortänzer ab. Die John Wayne- Imitation hat den  Groove, als käme er von der Whiskey-Bar und hätte die Zigarre kurz vorher ausgepafft. Ein Girl hat sich besonders herausgeputzt und steht dem feschen Kuhjungen in nichts nach: nigelnagelneue Westernstiefel, blankblitzender Gürtel, rotgrell das Halstuch und die richtige Einstellung lassen ihr Gesicht apfelwangig leuchten, und sie strahlt ihren tanzenden falschen Generika-Revolverhelden an.

 

An der Bar steht der Papa und wundert sich ob den Groupies zwischen 20 und 70 Jahren, die seinem Sohn  wohl in jede Prärie folgen würden. „Warum machen keine Männer mit?“ will er wissen. Die Antwort gibt er sich heimlich wohl selber, er greift nach der Leine und macht mit dem Dackel einen Spaziergang der Reppisch entlang. Derweil treibt der Cowboy seine Rinderherde äxgüsi seine Dancers gordnet und in Line zur Koppel ähh Bar. Alle freuen sich über die Tränke, sehnen jetzt schon den nächsten Treck herbei und ziehen zahm und willig Richtung heimischen Stall.

 

Daisy ( muht ungezähmt)

Brown Boys

Es ist Sommer! Endlich. Beim Jive überquillt nicht nur die Begeisterung, sondern zum Schrecken (?) der Tanzlehrer auch fast der Busen aus den tiefsten T-schi-Tiefen. Die Hitze bringt neue Freuden und Leiden. Die Rocksäume rutschen in gefährliche Höhen und geben preis, was die Winterkleider barmherzig tarnten. Bauchfrei ist nicht immer jugendfrei und sittenpolizeilich an der Grenze. Bei zu sichtbar abgelagerten Raclette/Fondue/Wurst-Röllchen um die Körpermitte, wäre ein gnädiges Vermumm-mich-Stöffchen von Vorteil. Aber bei heiss heisst’s  sMotto: wenig, minimal, nicht ins Gewicht fallend, winzig, beinahe nichts.

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Bei den Leggings kann man Lippen lesen, meint der politisch unkorrekte Kollege und nennt sie deshalb Taubstummenhosen. Die Biker stellen endlich ihre überproportionierten Wädli zur Schau, noch sind die blasshäutigen Beine keine Wucht, aber das wird kommen. Harry präsentiert sich  bereits konkurrenzlos braunknackig. Sein Fahrgestell ist haarfrei und babyzart gelasert. In Shorts kann man seine grillierten Kalbs- tschuldigung Harryhaxen bewundern. Daisy verrät euch, wo er die Bräune herhat.

 

Die Dancer’s World hat eine geheime Falltür. Wenn die Sonne knallt, steigen die Tanzlehrer (die Lehrerin nicht, die ist vernünftig!) auf die steile Treppe, treffen sich nicht etwa zwielichtig im dunklen Keller, wo’s schön kühl wäre. Nein, aufs Dach geht’s zum Braten! Eitle Vögel! Nur die biologischen Federviecher sehen ALLES! Sie fliegen verwundert ihre Runden und fragen sich, warum sich hirnmässig gut bestückte Kreaturen kleiderlos vorsätzlich zu Grillgut machen. Die eine oder andere Amselfrau aber dreht wohl eine Extrarunde und freut sich still-vergnügt ob dem Anblick.

 

Dancer’s World all over – mit Solarium inklusive!

Daisy verblasst neben den zwei Brownies

Margarita

Clever. Ein originelles Paar meistert intelligent ein Problem. That’s the story: Die Eltern kommen zu Besuch. Als sie mit der Bahn ankommen, platzt wieder mal frühlingsgrauslicher Regen aus allen Petrustoren. Sämtliche Taxis sind besetzt. Die beiden Senioren aber sind findig und machen sich auf zum nächsten Pizzaladen. Sie bestellen eine grosse Pizza an die Adresse ihrer Tochter – und setzen sich gleich mit ins Auto.

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Topidee, oder? Ungewöhnlich, speziell, extra und besonders. Gerade so wie eure Tanzschule wink Das Team dort mag übrigens Pizza ganz arg gerne. Alsoooooooooo, wenn ihr mal clever zum Tanzkurs fahren möchtet, dann …

 

Daisy verrät euch:  Marcus mag (siehe Titel)

Schatzilein

 „Mein Herz“ – der Schlager soll ja IN sein seit dem DSDS-Sieg von Beatrice Egli. Keiner gibt’s offiziell zu, aber kaum plätschert „Das Feuer der Sehnsucht“ aus den Lautsprecherboxen wird’s gemütlich. Aufwärmzeit? Braucht es nicht. Wenn Hansi Hinterseer „Schatzilein“ singt, seufzen die Frauen und kuscheln sich verliebt in die Schmusehaltung beim DiscoChart. „Hey Baby, tanz mit mir!“ lässt sich die Gruppe nicht zweimal sagen.

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Sogar Harry wird volkstümlich, seine Backen röten sich, und er jodelt bei den lüpfigsten Stellen mit, lauthals und frei von der Leber, Galle und von Hemmungen. Marcus lässt den Wiegeschritt üben zu Rämädämm-Musik und knurrt Löwen ähnlich die Tänzer in die Figuren. Lautmalerisch überrascht er mit „Wumba!!“  -  „Wumba sag i!!“ und mit „abe-n-ufe-ufe-n-abe“ diktiert er die Schrittfolge. Manch einer schaut belämmert auf seine Füsse und bekommt sie nicht in den aufgeforderten Takt. Egal! Claudias Baby kann im Fruchtwasser vorgeburtlich auf DiscoChart-Wellen reiten und wird im zartesten Alter von minus 5 Monaten das jüngste Dancer's World Familienmitglied.

 

Nun sollten die Damen die Hüften noch weichwiegen, die Drehung verzögert auf 2 UND ansetzen und die  Herren die Führung auf 2 UND Ä präzis spürbar machen. Ah ja bouncen nicht vergessen und schleifen und Prangerstellung und Löffelposition und... Wer sich das alles nicht merken kann, gurrt wimpernklappernd „Schatzilein“ und vergessen sind die Tanzlehrer. Die seufzen ohne zu kuscheln und lassen allen Dingen den Lauf. Rämädäm. Für Folgen und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Claudia.

 

Daisy chartet auch fürs Läbe gern

rächti Schueh!

Was soll Mann anziehen zum Tanzen?

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Das Seniorenpaar: Sie ist nicht zufrieden mit den Tretern ihres Gemahls.

 

Sie: Du hesch doch so vel Schueh! Nemm s‘nöchscht Mol die us de Garage! Die passed zur beige ¾ Hose

Er: mhmm
Sie: Wemmer diheim sind, leisch grad emol die a! Denn chasch luege!
Er: mhmmmm
Sie: Rächti Schueh muesch alegge! Sandale gänd Sänkfüess!
Er: mhmm. Gueti Schueh bruchi.
Sie: A de Bushaltschtell hani eine gseh met schöne Schueh. Met ere wysse Sole. Turnschue wäred au ned schlächt.
Er wechselt schuhmüde das Thema: Wenn’s so schwül isch, gets es Gwitter.
Sie ist gedanklich ganz woanders: Hütt semmer jo gar ned go ligge am Mittag. Hämmer no zguet. Met dem Tanze chumi ganz durenand.

 

Die Tanzlehrerin wartet geduldig und beginnt die Stunde mit 10-minütiger Verspätung. Sie braucht keinen Mittagsschlaf, die Seniorendiskussion ist aufschlussreicher  als jede Paartherapie und belebender als jedes Powernap indecisionNur, dass jetzt der Mann tanzend die Führung übernehmen sollte, das ist noch eine zu knackende Nuss.

 

Das meint auch Daisy

Sommer ists

Die Gedanken blühen heiss. Die Sommerschwüle ist schuld. Wenn in Kopenhagen das K ins Wasser fällt, buchen die Touristen eine Analtour! Wenn Tanja von unten in die Johannisbeer-Büsche greift,  findet sie die runden, prallen Beeren -seufz -so reif wie andere Kugeln und sie denkt 6, oh 6 nochmals. Harry dagegen verwechselt freudianisch beim pensionierten Professor das Adjektiv.  Und so mutiert der Emeritierte zum erigierten Lacher. Honi soit qui mal y pense

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Sommergeschichten, an der Bar erzählt. Dabei ist Dancer’s World eine hochanständige Anstalt zum Zwecke der frohen Zeitverbringung, jawoll!  Die Tanzschule ist eine Gute mit besonderem Humor, eine GmbH nämlich!

 

Daisy grüsst klimagekühlt

rächti Schueh 2

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Nachtrag zum Blog "rächti Schueh!" Siehe Bild. So kam das Brautpaar zur Lektion: Die ultimativen Treter für langsamen Walzer, oder?
 

Oben ohne

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Oben ohne. Nein, nicht Harrys brauche-weder-Kamm-noch-Bürste-Frisur ist gemeint, auch nicht Marcus‘ kopflosen -sorry- kopfhörerlosen Unterricht. Gerda ist oben ohne! OHH!!!!!!!!!! Und das finden die Kollegen gar nicht gut. Nochmals ohhhhhhhhhhh????????? Sie ist oben zu wenig gerüstet, finden Mann und Mann. Liegestützen werden ihr befohlen. Sie soll ihre Mukis männlich stählern.

Gehorsam macht sich die bizepsschwache Lady an die Übungen. Oh Leid, oh chnurz, oh ächz. Die erste Hälfte der Liegestützen sind problemlos: liegen tut Gerda sofort, aber von dort wieder hoch kommen. Oh Mann. Gopf. Nach zwei Wochen Training kriegt sie stramme 40 Stützen hin. Und was tun die Kollegen, als sie stolz davon berichtet: sie lachen sich einen Schranz. Vor 100 brauche sie gar nicht zu kommen, ist die vernichtende Kritik. Marcus macht 260 (zweihundertsechzig) hoch-Stemmdinger vor, Gerdas Kiefer klappt parallel dazu tief, Harry zeigt ein Foto, wo er eine 50kg-Frau hoch über seinen Kopf hievt.

Geknickt geht Frau weiter ans Üben. Aber soll sie so oh-geifer-knackig aussehen wie ihre bodygebuildeten Mitstreiter?
Daisy findet, Gerda ist gebildet genug smiley
 

Saal 2

Alles paletti bei Dancer’s World, besser gesagt: „alles parketti“. Der 2. Saal wird ausgebaut, Harrys Partnerin für die nächste Woche heisst Stichsäge. Sie ist eine diffizile, kapriziöse Dame: Mal will sie ohne Sägeblatt keine Bohlen kürzen, dann verweigert sie ohne Strom jegliche Zuckung. Harry ist sich gewohnt, dass seine Ladies gehorchen, nicht bockig tun und nach seinen Regeln tanzen. Hier fordert die Säge Mitspracherecht. Harry knurrt, aber der Reigen geht nur gemeinsam. Eine Woche ist Zeit, den Boden tanz-, dreh-, sohlen- und schwungfix zu machen. Auch Spiegel müssen her. Harry macht’s möglich.

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Derweil kurvt sein Geschäftspartner vorsichtig an den griechischen Oliven (wääh!) vorbei, isst den Eingeborenen-Salat stillos ohne Feta, grillt sich unvorsichtig in der hellenischen Sonne und holt sich hoffentlich vom morgendlichen Training keinen Tennisarm.

Auch vom 3. Drittel ist keine Handwerkshilfe zu erfahren. Die Frau beschult in ihrem Erstberuf eine Kundschaft, die auf einem anderen Parkett bühnen- und handlungsreif werden muss.

 

Handy Harry, it’s all in your hands! Am Abend schaut Gerda vorbei, zählt ängstlich seine 10 Fing-Zeher, hofft, dass die Notapotheke auch an diesem Tag nicht gebraucht wurde, klopft dem Werkler den Staub aus den Hosen und dankbar auf die Schulter.

 

Harry sollte zum Ehrenbürger im Saal 2 ernannt werden

findet Daisy

Welcome back!

Alle exotischen Drinks sind durchprobiert, die am Strand vorgeführten Sixpacks wieder unter den T-schis versteckt, das Hüftgold glänzt vom Dolce far niente, die Ferienflirts verblassen parallel zur knackigen Bräune, die Geschichten vom Dünnpfiff im dümmsten Moment, vom kriminellen Taxifahrer, von der verlorenen Kreditkarte, von zu heiss, zu viel, zu wenig Wetter sind erzählt, das Chaos im Wohnmobil ist ebenso Erinnerung wie der Hai-Alarm am Strand, der Geldbeutel ist schlank, die Batterie hoffentlich aufgeladen – die Ferien waren, die Gegenwart ist, und der Alltag rupft mit den Forderungen, die man schon kennt. Und doch! Die Gesichter leuchten noch, die Augen glänzen verträumt in die letzten Wochen zurück, um die Lippen spielt ein Lächeln, die Themen sind noch federleicht und berühren sorglose Moment. Schön war’s. Wie nur kann man dieses Ferienglück nachhaltig in den Alltag hinein verlängern?

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Wie Bienchen schwärmen die Tänzer/innen zurück in die Dancer’s World und bringen den Nektar von Kopenhagen, Dresden, Kalifornien, den Lofoten, Kreta, Sardinien, Schwäbisch Gmünd, Montreal, Schottland, St. Moritz, Berlin und sonstigen Welt-Stationen. Die Openairs sind genossen, die Wanderschuhe wieder verstaut, die Koffer geleert, der Kühlschrank ist wieder voll. Die Erlebnisse sind gepostet, im gebookten Face sind neue Freunde und alle sollen doch bitte die 7000 Fotos der anderen angucken, also ob nicht die eigenen die schönsten sind. Die Morgenröte ist erstaugustlich besungen, das Feuerwerk hat wieder mal die Ahs und Ohs der genickterstarrten Faszinierten überknallt.

 

Gerdas Bizeps ist gewachsen, Harry’s Daumen wieder entbläut, Marcus‘ mag immer noch keine Oliven. Der zweite Saal ist bereit, die Tanzlehrer auch. Nun denn: Daisy ruft zum Spätsommer und erinnert an kommende Freuden: Bald ist wieder Dancer’s Night und das neue Parkett im 3.Stock hilft wie neue Carving Skis: alle Tanzrunden gehen wie von selbst.

 

Also auf geht’s zu den nächsten Highlights mit gespeicherter Energie aber noch im entschleunigten Tempo der Ferienländer.

Welcome back!

Daisy

Fremdgehen

Fremd gegangen ist Mara. Irgendwo in Kreuzberg in Berlin. Sie erzählt es freimütig und ohne Scham. In der Gruppe  fanden sich Katzen und Kater. Anschmiegen, atmen, fühlen, sei die Devise gewesen. Brust an Brust, Herz an Herz, Atem an Atem, so wie in Buenos Aires. Die Männer seien angehalten, weniger Zwiebeln und keinen Knoblauch zu essen und die Frauen, den Befehlen der Männer zu folgen.

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Die Aufgabe der Männer: die Miezen führen und verführen. Den zarten Mädels wurden die Hände auf die Brust gelegt und sie sanft durch den Raum geschoben. „Tangeros nämlich“, so der Dozent, „kommunizieren mit den Körpern“. Die Mädchen kichern verlegen und ständig.  Da Frauenüberschuss herrscht, ist Mara zum Überfluss ein Mann! Sie ist genervt und flüchtet an die Bar.

 

Partnerwechsel. Mara darf endlich sein, was sie ist: Frau. Sie drückt sich innig an die Brust eines Profitänzers. Die Musik beginnt, die Musik endet – und beide haben keinen einzigen Schritt getanzt. Zu kompliziert. Mara solle sich lockern, ob sie seine Signale spüren könne, zischt er ihr ins Ohr. Ja, das könne sie Herrgott nochmal, es ist doch egal, wie ihre Hüften ausgerichtet sind. Mara ist auf die zärtliche Körpersprache eines Meisters angewiesen. Stattdessen verdreht der Partner ihr den Arm.

Mara möchte sich anschmiegen an die warme Brust ihres Tanzkaters, eindösen, sich durch den Raum treiben lassen, mit Miezenschritten emotional im Kreis schwingen, die langen Beine um den Herrn schlingen. Die kleine Acht, die Ochos, der Wiegeschritt und das Chassé gelingen dann wie von selbst. In Berlin will’s nicht klappen.

 

Fremdgehen ist selten das Beste. Reumütig kehrt Mara zu Dancer’s World zurück und bucht bei Harry. Der Oberkater empfängt sie mit Samtpfötchen

 

und Daisy schnurrt

Jööö-Tierli

„Herr Meier“, schallt es durchs Quartier, scharf, befehlend, keine Widerrede duldend. „Herr MEI--ER!!!“ Wir Eingeborenen kennen den Ruf und wissen, Herr Meier ist wieder mal ausgerissen und bekommt Ärger, wenn er nicht schleunigst seinem Frauchen gehorcht. Wundern tun sich nur Besucher und Fremde, weil sie nicht wissen, dass Manuelas Strassenmixtur einen seltenen Namen trägt. Die Genmischung aus Labrador, Spitz und Pudel veredelt sie mit einem eleganten Namen. Nomen est omen.

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Auch Familie M. bekam hündischen Zuwachs. Marcus‘ Telefonate nach Hause tönen ab sofort zärtlich-besorgt-mitfühlend-sanft-verliebt: „Was isst er schon? Jöööööö! Kann er schon wie ein Mann pinkeln oder macht er noch Weibchen-Pipi? Wie verträgt er das Auto fahren? Schläft er durch? Geht’s ihm gut? Fühlt er sich wohl? Vermisst er seine Geschwister? Jööö!“

 

Und die grosse Frage: Wie soll das neue Familien-Fellknäuel mit dem im wahrsten Sinne Dackel Blick heissen? Maxi, Max Mnerinsky, Sky oder Sunny. Apropos, oh hoppla, USA! Heisst nicht auch der präsidiale Zweithund Sunny? Man will ja nicht unbescheiden sein und sich auf die gleiche Stufe wie die Weltmacht stellen. Andererseits wird wohl Sunny Obama kaum angerannt kommen, wenn Sunny Mnerinsky gemeint ist. Die zwei Vierbeiner werden zukünftig eher selten auf der gleichen Spielwiese tollen. Deshalb: Yes, we can! Und doch, man will ja keinen internationalen Konflikt provozieren. Kriege wurden schon wegen Blöderem angezettelt. Der Name ist also noch unbestimmt, klar ist, das süsse Kerlchen hat allen den Kopf verdreht und setzt sich gekonnt in Szene. Jöööööö!

 

Tänzerinnen, versucht ihr den gleichen Effekt zu erzielen?

Daisys Tipp: Vergesst Ladystyle und verführerische Flirtposen! Übt stattdessen den Dackelblick, bellt verspielt, tollt kindlich herum, schnüffelt an den Waden, japst hungrig-kläglich, die Zuwendung ist euch sicher und das Hundeguetzli gibt’s von mir obendrauf!

Zeig mir den Weg

Mit Harry im Wald. Im Bregenzerwald. 2/3 des Dancer’s Team rekognoszieren ein feines Hotel, wo die Tanzreise hingegen soll.

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 Zwei Stunden Fahrt mit Harry. Beim ersten „Halt d Klappe“ zuckt die sensible Beifahrerin zusammen und verbeisst sich einen harschen Kommentar. Männer sind beim Auto Fahren sanft zu behandeln. Gerda will keine Ausraster riskieren. Wer weiss, wohin der aggressive Lenker steuert, wenn er sich tierisch nervt. Vor der Scheibe grasen friedlich die Kühe, hinter der Scheibe schnaubt der Stier: „Dummi Schruube!“ Frau beisst sich wohlweislich weiter auf die Lippen. Als dann die „idiotische Tante“ auch noch Dornbürg statt Dornbirn ankündigt, ist die Liebe zum Navi total gekündigt. Gerda ist zwar froh, ist nicht sie gemeint, aber sucht dennoch nach Ablenkung.

 

Da kommt unerwartet türkisches Essen zu Hilfe. Vor der Windschutzscheibe taucht ein cooles Nummernschild auf. KEBAB schwänzelt da offiziell genehmigt das Auto. Die Oesterreicher sind schon lässig. Harrys Miene leuchtet auf -  wie immer, wenn‘s ums Futtern geht. Er drückt aufs Pedal und verfolgt die kulinarische Verheissung. Leider ist weit und breit kein Kebab-Stand in Sicht, aber wenigstens ist der Mann jetzt auf den Magen fokussiert und hat die Navi-Tante vergessen.

 

Daisy empfiehlt altmodische Strassenkarten und säuselnd-lieblich vorgebrachte Richtungsvorschläge

Eieiei

Herbst, Schwämmli- Zeit. Mmmmh ein Genuss. Warum nur guckt ein Schwäbischer Tanzlehrer ziemlich belämmert auf den Teller, wenn er bekommt, was er bestellt hat: Frischen Salat mit Eierschwämmli nämlich? Verwirrt sucht er nach den erwarteten Eiern. Was Eier? Heja, Eierschwämmli sind für ihn irgendwelche Eier, geschwemmte halt. Zwar weiss er nicht, wie, wo, warum die Eier geschwemmt sind geschweige denn, wie die schmecken, aber Eier sind es für ihn auf alle Fälle. Die Einheimische grinst breitmaulfröschig und übersetzt für den Banausen: Bestellt wurden Pfifferlinge und diese auch schweizerisch prompt geliefert. Jetzt hat er den Salat blush

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Weitere Verwirrnis folgt auf dem Gemüse-Fuss: Peperoni sind für den Schwaben Paprika, Paprika für die Schweizerin gemahlene Peperoncini, die aber sind den Schwaben Peperoni. Alles klar?

 

Hauptsache der Lehrling in Sachen Essen ist Profi in Sachen Tanz. Dort macht er Göttin-sei-Dank kein solches Gnosch. Die Dancer’s World ist in Ordnung.

 

Daisy dances the mushroom-waltz

Feedbacks

„Hallo, du dummi Schruube!“ stürmt Raphi fröhlich in die Tanzstunde. Sofort teilt sich die anwesende Gruppe in Insider und Unwissende. Während letztere schockiert aufhorchen, gkrüzlet luegid und sich perplex entrüsten, schmunzeln erstere und neckten Harry: „Heute schon Kebab gefunden?“ Vera outet sich auch als regelmässige Dancers-love-Klickerin und berichtet  grinsend von  ihren Erlebnissen: „Mein Navi kann das R nicht. Es befiehlt mir ständig: Lechts abbiegen!!!“  

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Blogleserinnen und -leser kommen draus cheekyDie anderen können nachlachen mit der Parkettgeschichte "Zeig mir den Weg"  
Manche Tänzer fühlen sich auch ertappt und fragen scheu nach: „Hat Daisy uns gemeint mit der Therapeuten Geschichte?“

 

Lauscherin D. amüsiert sich und startet weitere Angriffe

Gabi

An der Bar: Der Bartender wässert die trockenen Kehlen, man sitzt und plaudert, und die Hyperaktiven greifen zum Handy und organisieren auch in der Pause effizient ihr Leben.

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So auch Gabi, lautstark und -malerisch: „Hoi Gabi, do isch auch Gabi, du Gabi, wenn gömmer go game?“-----„ Guet, Gabi! Ciao Gabi!“ Bei den unfreiwilligen Zu- und Aufhorcherinnen vergabeln sich fast die Windungen im Kopf, ob all den Gabriolen cheeky

 

GABI ist doch so ein Samariter-Eselsbrücke-Ding. GABI als Hilfsanker und Souffleuse für das vergessliche Hirn. Die für diesmal anständigen four letters erinnern daran, wie in Notfällen Erste Hilfe zu leisten ist:  
Gibt er Antwort?
Atmet er?
Blutet er?
Ist der Puls spürbar?

Bei Gabi ist zu GABI zu sagen ja-ja-nein-ja. Auf keinen Fall ein Notfall, Hilfe nicht nötig!

 

Pause rum, weiter geht’s mit der Schiebetür im Discofox. Der Song dazu: Gloria,…., Gloria, …….  GLORIAAAAAAAAAAAAA!!! Ach, das Leben besteht aus Wiederwiederholungen!

 

Daisy grüsstgrüsst herzherzlich

Frauentausch

„Tauscht ihr auch Frauen“, will der Anrufer wissen. Aha, denkt sich die Tanzlehrerin, da will einer über den Hag. Was andere haben, scheint im Auge des Betrachters immer kostbarer, als das eigene. Manchmal will man ausprobieren.

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In den  thailändischen Cha-Chà-Restaurants ist das nicht nur erlaubt, sondern gar erwünscht. Alle dürfen gerne mal einen Happen von dem, was das Gegenüber gerade genüsslich verspeist, versuchen.  Beim Angebot Thailen bekommen Gruppen verschiedene Vorspeisen, Currys und Desserts serviert, die sie nach Herzenslust teilen und untereinander tauschen. Thailen in der Dancer’s World, warum nicht?

 

Kennt ihr die Röschtifarm? Dort gibt es zig Sorten der Schweizer Traditionsspeise, fein säuberlich auf riesigen Menu Karten im Kartoffelsackformat auf notiert. Ach, welche Entscheidungsnot! Jedes Mal stöhnen die Bestellerin ob der  Qual der Wahl. Manchmal sitzt aber - juhui - eine spontan-neugierige, kulinarisch-experimentierfreudige Gruppe zusammen, und alle bestellen eine andere Röschti. Nach einem Viertel lustvollen Essens wird die Hirtenröschti im Gegenuhrzeigersinn weiter geschoben, von links kommt die Neunmonats-Röschti, dann die Röschtizza und die Eifersuchtsröschti macht den Schlussblush

 

Nach solchen Vorbildern könnte man doch einen thailändischen Röschtitanz kreiieren. Vor lauter Essen ist der Mann am Telefon schon fast vergessen.

 

Hallo?? Wie ist das jetzt? Muss ich meine Frau hergeben und bekomme eine Fremde. Also das will ich gar nicht, dann komme ich nicht in den Kurs“, meint der mögliche Kunde! „Meine weiss genau, was sie machen muss, wenn ich den Kopf bewege oder hopp!! rufe!“

 

Na dann – keine innovativen Neuerungen crying Der Mann kann beruhigt buchen: Er bleibt bei seinem Leisten äh seiner Liebsten. Ob sie sich auch so darüber freut?

 

Daisy geht Kartoffeln schälen

Hausarrest

Krächz-hust-keuch-schneuz. Der Fall ist klar: eine Erkältung ist nicht nur im Anmarsch, sondern galoppiert mit Vollbluttemperament auf das Opfer los. Aber wozu gibt es Chemie? La Roche und Novartis wollen ihre Kässeli füllen, also schnell in die Apotheke und Maxieinkauf, um alle Attacken abzuwehren. Hustensaft kippen als wär‘s Wodka, in unerotischen Bädern mit De-no-Sol schwitzen (mit Linda del Sol wär’s prickelnder) und Dr Vogel lutschen (honi soit qui mal y pense oder jeder ein Schwein, der Wüstes denkt!!!)! Dazu Alca-C brausen, das sind die bewährten Schlachtmittel gegen jeglichen Ich-zwing-dich-in-die-Knie-Virus.

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Nur diesmal ging die Schlacht verloren. Die Bakterien lachten sich einen Schranz, vermehrten sich wie die Kaninchen und tobten sich unbekümmert aus. Die 2 Liter Hustensaft störten sie nicht die Bohne, Alca-C? Ha, als würden sie sich darum scheren. Und heiss baden? Das nützt auch nichts, wenn Pneumokokken ein Fest feiern auf Kosten der Lunge. Wenigstens einen schönen Namen hat die Krankheit: Pneumonia. Das tönt doch melodiös und animiert zu einem Rumba-Song, oder?

 

Mit Galgenhumor liegt sie darnieder. Kaltgestellt, aus dem Gefecht gezogen, geparkt. Statt Harrys Rhythmuskringel studiert sie ihre Fieberkurve, statt Marcus‘ Neckereien sticht Frau Doktors Spritze und statt Tänzer und Tänzerinnen flott voran zu treiben, macht sie den Bakterien den Garaus. O Graus. HausARREST und das ohne Verbrechen. 2 Wochen. Gerda kriegt den Koller, findet die Lungenentzündung keine gelungene Zündung, hat aber keine zündende Idee, wie wieder schnell aus der Sauce rauszuhopsen. Jetzt bleibt sie halt mal brav untätig, geduldig, demütig, heilig, still und leise. Welch ein Widerspruch oder wie Harry sagt: Dampfende Himmelscheisse nochmal!

 

Auch Daisy hat Erbarmen

Glückshormon

Ein spezielles Glückstraining organisiert Das Hotel H.: Vier Tage, je eine Stunde vormittags und nachmittags – das Glück ist eine ernsthafte Sache! Nach dem Kurs ist Mann und Frau gegen jedes Unglück gewappnet, verspricht der Werbeflyer. Wozu aber nach Kärnten fahren, wenn im Reppischhof die Glückshormone von allein übereinander purzeln? Glück ist, wenn Claudio den Ausgang aus dem Würger findet, wenn René seine Fabienne so einwickelt und ins Päckli schnürt, dass er sich als mächtiger Disco-King vorkommt. Glück ist, wenn Nadja die Doppeldrehung hinkurvt, wenn Saskia für einmal ihren Ellenbogen nicht in Simons Nase schlägt, wenn Roland endlich die Führung übernehmen darf und wenn Lea ihre hochhakigen Schuhe nicht auf Mathias‘ Zeh parkiert.

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Das kleine Glück des Augenblicks braucht keine Psychologin und kein Training. Ein Tanzsaal, Musik, ein aufgestellter Tanzlehrer und frohgemute Tänzer und Tänzerinnen genügen.

 

Das grosse Glück war laut Sandra am letzten Sonntagnachmittag hörbar: Innenhof, die Mütter höckeln friedlich mit ihren kleinen Kindern im Sandkasten, die grösseren balancieren auf den Velöli, die schon fast grossen spielen auf der Wiese. Ein mildes Lüftchen weht draussen, ein heisser Sturm tobt drinnen auf der Spielwiese in der Parterrewohnung. „Kennt ihr La Rosa in der  Rueda und das brünstig-sonore HEY der Herren?“ fragt Sandra verschmitzt.  Kein Vergleich zum Hengstschnauben, das aus dem Schlaf (! oh irreführende Bezeichnung) - Gemach dringt. Ein rhythmisches Klopfen folgt, crescendo und arrabbiata. Auch wenn es noch so hämmert, da wird kein Bild an die Wand genagelt. Die Kinder horchen, die Mütter auch. Sändelizeugs und Velöli fliegen achtlos weg, entrüstete goht’s-no-Blicke vereinen die Erziehungsentschlossenen. Die einen zieht die Neugier zum offenen Fenster, die anderen wollen genau das verhindern. Und so kommt es, dass wegen des Sturm-und-Drang-Glücks drinnen ein Geschrei draussen losbricht. Friede-Freude-Sändelikuchen war einmal, die verständnislosen Kinder werden zwecks Wahrung der Anständigkeit unter Zeter-mordio nach Hause gezerrt.

 

Das Glück ist eine ernste Sache oder  des einen Glück ist des andern Leid.

 

Daisy grüsst - nicht aus dem Sandkasten, aber sonst auf Horchposten

Studentengässchen

So viele blutte Wädli, so viele gezöpfelte Köpfe, so viel Buseneinblicke wie jetzt im kalten November hat Daisy den ganzen Sommer nicht gesehen. Eine Invasion von Verkleideten strömt ins Zelt. Viel Leder ist zu sehen, viele upgepushte Brüste, viele geschürzte Damen, Hosenträger, klobige Schuhe, Filzhüte, Puffärmel. Es ist Oktoberfest im November. Das Fest lockt. Laut ist es und lustig wahrscheinlich auch. Daisy ist nicht von der Partie, die flotte Dirn ist an der Dancer’s Night Party. Auch dort ist’s klasse. Eher dancing – mässig als Bier-massig.

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Fremde Bräuche sind ein Renner. HalloWien (wie ein Kollege schreibt) ist auch so ein eingeschleppter Käfer. Manch einer fragt sich, muss das sein? Sind unsere Chlauschlöpfete, Gansabhautete und Silvesterchläuse nicht mehr zeitgemäss? Sind sie zu bieder zu traditionell? Scheinbar ist es viel geiler mit schürfenden, kaum aufknöpfbaren Lederhosen bei Harndrang fast zu spät zu kommen und im geschnürten Dirndl das Studentengässchen (manchmal ist es eine gewaltige Gasse!) spazieren zu führen. Merke: was fremd ist, ist interessant. Verkehrte Welt. Wir sollten unsere Bräuche exportieren, ausser Lande sind sie dann wieder explosiv!

 

Der Trend ist auch in der Tanzschule zu beobachten. Kaum schnürt sich der Tanzlehrer die Western-Stiefel und montiert den Texashut, kommen die Damen verzückt ins Schwärmen. Achy Breaky Heart" geht ins Blut und trifft ins Herz, die Girls fühlen sich wie auf freier Prärie und hoffen schmachtend, der Plagiats-Cowboy schenke ihnen einen exklusiven heissen Blick bevor er wieder in heimische Gefilde reitet. Egal: Freizeit ist freie Zeit, aber etwas wundern darf sich
Daisy mit akkurat bedecktem Studentengässchen schon, oder?

 

PS: Mehr zum Cowboy verrät die Geschichte: Wow-Boy!  Guckt und grinst!

Harry or not Harry

„Hoi Ha… ??? ----- Du bist ja gar nicht Harry!“ surprise

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 Fassungsloser Blick gen Tanzlehrerin. Mann ist konsterniert, perplex, konfus. Verdattert schaut er sich in der Schule um, als ob sich sein verehrter Tanzmeister ein nettes Scherzchen erlaubt hätte und sich versteckte. Aber nein, unter der Bar sind nur Harrys leer gähnende Schuhe, im Kühlschrank wird er wohl auch nicht sein, sein Platz bei den Orchideen ist verwaist, und nach langen Minuten ist auch die Hoffnung geplatzt, der Pipigang könnte gedauert haben.

 

Fakt ist, Gerda ist nicht Harry. Die Unterschiede sind deutlich: da, wo die eine vorgebaut, flacht’s beim anderen, dort wo der andere blank, wuchert‘s bei der einen – und noch mehr Details beweisen die Eingangsbehauptung.  Der Discofox-Kunde guckt verwirrt. Er hat ausdrücklich den Kurs bei Harry gebucht.

 

Das soll jetzt akkurat nachgewiesen werden. Mit anklagendem Zeigefinger wird auf die Tafel gezeigt: Dort steht’s: Discofox (GL).

„Eben“, meint Gerda und versteht nicht, wo das Problem mit ihren Initialen liegt.

„Eben“, meint der Mann mit dem Habitus eines Strafverteidigers, der soeben mit seinem Plädoyer alle überzeugt hat.

 

Hä???

 

„GL“, bekommt Frau erklärt, „GL - für Geschäfts-Leitung – also Harry“

 

Mann kann auch um Ecken denken,
denkt sich Daisy

Neutanz

Paula schwärmt vom Quickstep, Katharina lässt nichts über den Langsamen Walzer kommen, und Emil begleitet seine Irene prinzipiell nur in den argentinischen Tango. Philippe schwört auf Discofox und dass kein anderer nur annähernd so viel Spass mache. Urs ist nach wie vor DiscoChart Verteidiger und Katja tanzt querbeet. So trudeln die Buchungen von allen Seiten und vielseitig zu Dancer’s World.

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Ein Klick in der Kurstabelle und der Lieblingstanz fällt in den Warenkorb – die Vorfreude beginnt. Alma halt nun den ultimativen, originellsten, aussergewöhnlichsten, noch-nie-dagewesenen, neuesten, noch zu erfindenden Tanz gebucht:

 

Tanzeinheit #105
Tanzart: Betriebsferien, Datum: 29.12.2013, Zeit: 11.00 - 11.55, Saal: 1

 

Dancer’s World ist gefordert. Die Tanzlehrer denken sich nun einen besonders betriebigen und feriengefühlsvollen Tanz aus! Und dann lassen sie die Erfindung patentieren. Es wird wohl in Richtung Wohlfühl-Bachata und Vogelfrei-Chachacha gehen! Oder Alma und ihr Schatz improvisieren und bewegen sich zu einem Musikmedley gekonnt  triebhaft smiley

 

Dancing Daisy, who loves the Waltz

Gästelos

Die Metzger schlagen das Filet in den Teig, die vielen Hausfrauen und wenigen Hausmänner die adventlichen Zeitschriften auf und manchmal die Hände über dem Kopf zusammen ob den vielen köstlichen Inspirationen für die Festtage. Die Namen der Menüs:“ Pancakes mit Apfelschnitzen an Apfelsüssmost Gelée mit Pata Negra auf Croccantini“  sind Zungenbrecher und schon beim Lesen Zeitfresser. Trotzdem -  vor Weihnachten ist Gemütlichzeit, ist Gemeinsamzeit, ist Besuchszeit.

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Lisbeth lädt ihren Sohn und die Schwiegertochter ein. Viele Gedanken kreisen um Vor-, Haupt- und Nachspeise, Kalorien werden bedacht, Kohlenhydrate minimiert, Eiweisse und Fette ins rechte Verhältnis gebracht. Genussvoll soll’s werden, origi-, aber doch auch traditionell. Keine leichte Aufgabe, eine Herausforderung – und Lisbeth plant auf Teufel komm raus.

 

Das Datum ist fixiert, Sohn und Frau bestätigen 17 Uhr  - leider in der Meinung, das feine Abendessen sei bei ihnen. So wird in zwei Küchen gekocht und zweimal erscheint kein Gast. Das Forellenfilet mit Madras Curry harrt der Dinge, die da nicht kommen, im einen Haushalt, während die Ananasspiesse mit Culatello die Parma 20 Kilometer weiter im anderen nicht nur aufgespiesst, sondern auch ziemlich aufgeschmissen sind.

 

Dumm gelaufen und so schade. Die unwiderstehlichen Leckereien schwitzen oder kühlen ohne gebührende Beachtung vor sich hin. Pannenhilfe tut not. Gast und Gastgeber in Personalunion suchen eine zeitgemässe friedlich Lösung. Gefrierschränke sind bereits erfunden. An Weihnachten wird die Story für Gelächter sorgen.

 

Bei ähnlichen kulinarischen Problemen bietet sich Daisy für einen spontanen Vertilgungseinsatz an. En Guete bei z.B. Kräuterbouillon mit Bü-Bü-Bündnerfleisch-Tortellini.

Für den Jaguar im Mann

„Würde noch so gerne zum Tanz kommen, hab sogar einen Gutschein, aber keinen Tänzer. So ein Pech“, heult Rebekka wie ein Wolf bei Vollmond.Einer wurde kurzfristig krank, der andere hatte einen Beinbruch. Such is life“, jault es per Mail. Daisy ist voll Mitgefühl und überlegt jagdfiebrig, wie man einen Mann einfangen könnte für die tanzwütige Dame.

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Gemäss Biologen ist das beste Mittel, um einen wilden Jaguar in eine Falle zu locken, der Duft `"Obsession for Men" von Calvin Klein. Vorsicht also mit Parfum im Dschungel. Aber wir sind ja hier in der Zivilisation.

Vielleicht ist das die Lösung für Rebekka. enlightenedHa! Ein bisschen Duft-Zauber, Voodoo-mässig und Abrakadabra. Für das Beste im Tarzan! Zur Lust und Freude der Frau! Dancer’s World verbündet sich mit allen Damen, die einen Gutschein posten. Das Papier wird mit Obsession getränkt, auf dass sich Sesam-öffne-dich die Tanzverweigerer wild entschlossen in die Arme der Damen werfen, den inneren Jaguar befreien und vor lauter Besessenheit  nicht mehr wissen, wohin mit ihren Pfoten.

 

Welch ein Vergnügen, die Wildkatzen zu zähmen – auf dem Parkett oder auch sonst wo!

 

Sorry, short story today, Daisy muss obsessiv in die Import-Parfümerie smiley und aufpassen, dass die Raubkatzen Harry, Marcus und Dragos nicht (ver-) wildern

24.12.13

Daisy wünscht geweihte Nächte und grüsst ihre Lieben in aller Welt. Es gibt 1000 und eine Möglichkeit, diese besondere Zeit zu feiern, darum happy Christ and merry Mas

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dem Mann im rosa Tutu (siehe Blog Rosa Tutu), 
Irene in Abu Dhabi, wo sie 100 Euro zahlen muss, wenn sie das Öpfelbütschgi auf die Strasse littert,
Gerda und ihren Freunden auf dem über-buffetierten Kreuzfahrtschiff,
Göttibueb Simon in Guatemala,
den Unermüdlichen in der Tanzschule, die auch in den letzten Tagen den Tanzfloor polieren,
Romy, die mit Bein im Gipsbett nicht im weichen selbigen, sondern beim Fondue liegt.


Chrischtchendli-Gruess an Mnerinskys spritzigen  Junghund Sunny, der endliche wieder alle Familienmitglieder beisammen hat und sie vor Wiedersehensfreude anpissen wird,
an Harry in seiner neuen Wohnung im neuen Hochbett, der dort in himmlischer Ruh‘ die stille Nacht heiligt,
an die einen, die das ersehnte und die anderen die zähneknirschend das falsche Geschenk gefunden haben,
nach Arosa in die Hütte und Winterwelt zu Clemens,
nach San Francisco zu Sybil und
ins Pflegeheim zu Herbert,
nach Neuseeland zu Jane, für die frische Erdbeeren Weihnachten ausmachen und eine Strandparty,
an Gabi, Remo, Rolf und Nicole, die ihre OPs hoffentlich gut überstanden haben,
an Claudia und Alex‘ Baby, das kurz vor dem Schlüpfen ist –


Ein holy Hallo allen, die diese Zeit geniessen, dem Stress entfliehen und an guten Vorsätzen basteln.

Für ein Juhui-2014 toi-toi-toi für toi et moi

Hochzeitstanz

Pfarrer Jaroslaw Duda will Scheidungen verhindern. Er garantiert den von ihm getrauten Paaren 15 Jahre Eheerfolg – wenn sie den jährlichen Check, eine Art Beziehungs-TÜV, nicht vernachlässigen. Bei der jährlichen Nachkontrolle kommen alle Sorgen und Ängste, die sich im Lauf des Jahres angesammelt haben, auf den Tisch. Bevor es pfarrherrlichen Segen gibt, wird schriftlich (!) ausgemacht, was verbessert werden soll. Im Folgejahr wird kontrolliert, ob die Vorsätze eingehalten wurden. Nach 15 Jahren läuft das kostenlose Angebot aus. Von da an laufe die Ehe in der Regel von allein.

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In einer Woche ist Hochzeitsmesse. Händchenhaltend schlendern die verliebten Paare an den Ständen vorbei. Bei Dancer’s World bleiben die Frauen oft ruckartig stehen, derweil der Mann mit Blick in tanzferne Weiten weiterzieht und hofft, der Kelch eines Walzerkurses gehe an ihm vorbei. Heida bimbam, welch aufschlussreiche Diskussionen, ob Dance oder not Dance und what Dance. Die Pro-Argumente (sie) kreuzen sich mit der Contra-Beweisführung (er). Dass die Tanzlehrer am Stand natürlich sofort Partei für die kurswillige Frau einnehmen, macht es für die Bräutigämmer auch nicht einfacher. Und so ergeben sich Männliche in ihr Schicksal und bekommen bereits eine Ahnung, was sie bei einem allfälligen Ehecheck auf den Tisch legen würden.

 

Zur Beruhigung, ihr Bäutilämmer, schon manch einer hat durch Zwang zum Tanzglück gefunden. Wer nicht zu Pfarrer Duda will, soll doch jährlich zum Checktanz kommen. 15 Jahre prognostizieren die Tanzlehrer kostenlos, wie fest der Eheleim noch hält. Die Erfolgsquote ist garantiert mindestens so hoch wie beim katholischen Zölipaarer.

 

Daisy traut sich nicht, tanzt aber trotzdem

Rockerbraut

Ketten baumelten bei der  Rockerbraut unter dem heieiei kurzen Rock hervor, der Ehemann in spe (Harry: „Dürfen Kinder schon heiraten“?) versteckte sich einen halben Meter hinter seiner Aufmerksamkeit heischenden Liebsten. Zusammen bummelten sie von Stand zu Stand an der konventionellen Hochzeitsmesse. Irgendwie passten hier die Dinge nicht zusammen. Tradition contra Provokation, eine Mischung wie Gugelhupf und Red Bull. Der Bulle war in diesem Fall ein sehr zahmer Stier.

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Nach zwei Tagen am Stand wunderte man sich nicht mehr, welche Paarungen man zu Gesicht bekam: Mann im naja Alter, sah aus wie ein Hydrant im Anzug, mit seiner 20 Jahre jüngeren Begleiterin, die gut zwei Köpfe grösser war und Typ Kurvenkönigin. Wow! Ungleich gesellt sich offensichtlich gern. Danny de Vito trifft auf Jessica Rabbit. Kinoreif! Aber die Fantasie fragt sich schon, welche sexy Bankkonten oder sonstigen erotischen Statussymbole den dämlichen Blick trüben. Die Klischees wuchern: reicher, alter Sack krallt sich junge, sexy Vollbusige oder schütteres Haar und volle Brieftasche bändeln mit Langbein und ebensolchem Blondhaar.  Es ist zu hoffen, dass die Einschätzung falsch ist und die rosa Gefühle schäumen.

 

Per Heirat soll gekettet werden, was noch locker unverbindlich pendelt. Was bei der Rocklady unter dem Stofffetzchen rasselt ist wohl symbolisch und nicht modisch gemeint. Möge es dem eingefangenen Jüngelchen gut ergehen.

 

Daisy schämt sich ein ganz kleines bisschen, weil sie an der lauteren Liebe zweifelt

Unmoralisches Angebot

SMS auf dem Geschäftshandy an Marcus: „Ich komme gerne am Dienstag. Vielen Dank für die Infos. Ich bitte um Besteigung. Liebe Grüsse Eliane.“ Ähm??

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Oh-là-là! Da guckt Daisy aber schnell nach, welcher Kurs da ausgeschrieben wurde.

 

Knackpunkt

"Breakdance" zu wörtlich genommen, auw- und-weh, das hat  Nationalrätin Badran. Beim Tanzkurs knallt sie so unglücklich an die Wand, dass sie sich einen Schädelbruch zugezogen hat. Mit Galgenhumor kommentiert sie:  «Ich hab jetzt offiziell einen Sprung in der Schüssel!»

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Tanzen macht zwar glücklich, zählt aber scheinbar zu den Risikosportarten. Wer hätte das gedacht? Von nun an Discofox nur noch in der Gummizelle? Oder zu jedem Abo eine Packungsbeilage: für Risiken und Nebenwirkungen beim Jive wird jede Haftung abgelehnt.

 

Wird Dancer's World zur Danger‘s World? Das wäre too bad, zum Glück heisst nicht jede Badran.  Zur Entwarnung: Mehr Schädel werden durch fallende Kokosnüsse geknackt als beim Wandtanzen. Und da keine Palmen auf  Parkett wachsen: Augen zu und Tanz.

 

Daisy

Puh! Dance!

Neongrell leuchten und locken die Buchstaben: DANCING. Das löst bei Daisy sofort einen pawlowschen Reflex aus. Bevor das Hirn denkt, lenken sich die Füsse von alleine in Richtung erwarteter Tanzfreuden. Kurz und noch gut steigt sie durch no-light- Gänge in immer tiefere Katakomben und fragt sich, in welche Eingeweide sie hier gelotst wird.

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Dunkel ist es unten und statt einer wogenden Tanzmasse sieht sich Frau mit einer schlüpfrigen Stange konfrontiert. Nix von Tanzlust, eher Pole - Frust. Nix selber tanz, mitgeifern und –glotzen wäre angesagt. Aber nein, da ist ihr der harmlose Tanztee bei Dancer’s World lieber. Geil ist da nur die Schwarzwäldertorte mit Güx. Das genügt für Daisy’s Glück.

 

Das war ein Cabaret, und so steht's auch deutlich  angeschrieben, wenn man es denn bemerken würde. Der wilde Ausflug in die Welt der Stangen dauerte knappe 3 Minuten, die Bilder davon aber halten sich weitaus länger.

 

Eure Daisy

Eselsbrücken

Mann sein ist schwer, Tanzmann noch schwerer. Wie soll mach sich auch immer diese Figuren merken? Schlaue Susanne weiss Rat, sie baut Eselsbrücken und konstruiert ein Gschichtli:

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Heinz-Patrick aus der CH fährt seinen BMW zu schnell. Es kommt zu einer Kollision. Die Polizei taucht auf. Wer Disco foxt, kann nun die choreografierte story tanzen:

He goes – Change hands –Bauchstreichler –Miami – Windmühle – Korkenzieher – Polizeigriff – Taucher.

 

Für wen das böhmische Dörfer sind, der komme zum Foxkurs. Wie ihr lest, streichelt man dort Bauch, zieht den Korken, mühlt den Wind und taucht fröhlich ab und auf. Kein Wunder spasst der Faktor auf Höchstniveau.

 

Daisy tanzt Coca-Cola

Speed

Macht doch Speed-Dancing, empfiehlt der Singlemann. Das sei ihm eingefallen, als er in der Bremgarter-Dietikon-Bahn beim Speed-Dating teilgenommen habe.

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Der Veranstalter „Pechundschwefel“ lud im Nostalgie-Zug zur Traumfrausuche ein. Je acht Minuten sass er vor einer Frau und scannte diese auf Fortsetzung oder Schlusspunkt. Seinen Traum fand er zwar nicht, amüsierte sich aber bei der Suche nach einer Prinzessin königlich. Die Quasseltante war schnell abgehakt, ebenso die nervige Grinsschweigerin, nicht besser erging es der schlaffen Passiven, die wie ein 5-Tage-alter Luftballon im Sessel hing. Eine witzige Selbstdarstellerin hingegen nährte Hoffnungen und bei der sportlichen Das-könnte-sie-sein-Kandidatin spannte Amor schon den Bogen. Leider war das Gegeninteresse im Gefriermodus. Pech ohne Schwefel, aber kein Unglück.

 

Nun soll’s mit Speed-Dancing klappen. Dancer’s World soll zur Dating World werden. Durchaus bedenkenswert, findet Daisy. Tanzen verrät mindestens so viel wie reden. Lasst die Körper sprechen, die Hände wandern, erzählt mit den Augen, schnallt die Frauen an, seid Jäger und wildert drauf los. 8 Minuten habt ihr Zeit. Harry wechselt im zweiten Saal bereits die Lampen, auf dass die blind-Daters warm sehen beim platonischen Quickie.

 

Daisy grüsst mit Speed

Gips gibts

„Leider müssen wir uns für den Kurs entschuldigen“, meldet das Mail. Statt exakte 90 Grad beim open hip zu twisten, steht Utes Arm in eben diesem Winkel im Gibsbett ab. Drei Sehnen gerissen. Wo soll da der Mann greifen? Wir fühlen mit, besonders, weil genannter Ehemann auch geschient ist: Hand gebrochen. Für 6 Wochen bewältigen die beiden ein- und linkshändig den Alltag. Arithmetisch gibt das immerhin auch zwei Hände. Nur hilft da die Mathematik nicht viel. Der Behinderung wird mit Heiterkeit und Humor getrotzt. Ute schreibt: „Tanzen geht nicht, aber wir üben das Führen und führen Lassen mit Absprachen: Wer hält das Brot und wer schneidet die Scheiben, wer schmiert die Butter, wer die Konfi……..“

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Noch während sich Daisy die Situation vorzustellen versucht, kommt das nächste Mail: „Leider müssen wir uns für den Kurs entschuldigen, Therese ist mit dem Waschkorb auf der Treppe ausgerutscht und hat nun den Arm im Gips.“

 

Und dann „Drittelets“: „Leider müssen wir uns für den Kurs entschuldigen, ich kann meinen rechten Arm vor Schmerzen nicht lupfen.“

 

Leute, ich sag’s ja: bleibt auf dem Parkett und gesund. Daneben lauert das Verderbnis oder die SUVA.

Daisy winkt doppelhändig  

Blabla

Betreff: „Einfrage“ von Soraya. Sie ist „Organisatorin von Schönheit und Sehnsucht Zentrum“, betont sie in ihrem Mail. Bei Daisy blinken bereits fettgedruckt mehrere Fragezeichen. Die multiplizieren sich beim Weiterlesen: „Unsere Ziel ist, alle Kulturen zusammen bringen und Schönheit und Liebe zwischen Ihnen verbreiten. Es wird auch getanzt. Nun habe ich Interesse Der Herr Dragos kennen zu lernen der Gesellschaftstänzen unterrichtet. Alles Liebe und Schöne für Sie.“

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Die Homepage  fördert weiteren esoterisch-psychedelischen Kitsch  zu Tage. 2 Aktionen stehen an: grinsen und die Frau sofortigst deleten.

 

Warum will die unbedingt unseren Dragos? Der muss  einen ungeheuren Eindruck auf sie gemacht, ja sie in ihrem Zentrum getroffen haben :-) Marina blubbert ganz von Sinnen so abartig schwummriges Zeugs wie "Über den fernen Horizont, nah am Firmament, erhellen meinen Weg die Essenzen meines Seins als Spiegel meiner Seele". Daisy chunnt ned drus, es würgt sie ein metaphysisches Gruseln. Aber, wenn Dragos da mitsäuseln und sich im SchönheitsSehnsuchtsTanz essentiell spiegeln will, wer möchte ihm da vor seinem Glück stehen?

 

Warnende Empfehlung: Gib Fersengeld, Freund, und rette dich vor der Einfalt.

 

Daisy grüsst bodenständig und blind für die trümmligen Hochflüge der schönen Marina

Gegensätze

Ilona ist eine Frau der Superlative. Highheels, auf höchstem Niveau; Kleider, die engsten; Frisur, kunstvollst und blondest. Gewicht: kaum. Man macht sich so seine Gedanken. Über Jahr und Tag trifft man sich auf dem Parkett. Plötzlich erzählt Ilona vom Zoo. „Weisst du, was so ein Nashorn frisst“? fragt sie ganz unschuldig. „Täglich 50 kg Heu, 5 kg Hafer, 3 kg Pellets, 2 kg Möhren, 1 kg Äpfel“. Aha. Nahrungsmittelpyramide für Hornträger. Auf was hinaus will die Frau? Empfehlung für die Fastenwoche?

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Wenn das vegane Foodpaket vom Spitzmaul die 3-4m-Nashorn bis ans genau andere Ende durchrobbt hat, gibt es Resten. Pflatsch, aber wirklich pflatsch! Mist und heilige Scheisse! Aber Ilonas Aufgabengebiet: Nun heisst es zur Schaufel greifen, zur ganz grossen. Das dauert. Das duftet und hüllt ein. Im Tram habe sie dann immer viel Platz um sich rum, grinst sie.

 

Wer hätte das gedacht? Aber eben, immer das Maximum. Mit Durchschnitt gibt sie sich nicht zufrieden. Wenn schon Tiere, dann aber die grossen und wenn schon Kacke, dann soll sie auch dampfen. Denkt’s und klettert auf 20 cm Bleistiftspitzen. Nach des Tages Müh‘ ist sie in einem anderen Element, abgehoben und weit weg von Dreck, Schmutz und Exkrementen.

 

Ilona tanzt, eine Biologin hat man auf diesen Stöckelschuhen nicht vermutet. Ilona und Nashorn? Daisy muss mal wieder in den Zoo.

Walzer

Walzer geht rechts- und linksrum, immer aber im Gegenuhrzeigersinn. Die Säule in der Mitte ist bester Orientierungspunkt. Und so klappen die Paare ihr Ellbogen maximal aus und los geht’s. Take It To The Limit schallt es aus den Boxen und taktvoll, eins-zwei-drei, Absatz-Ballen-Ballen, technisch perfekt folgt man dem Paar , das vor einem kämpft – gewissermassen die Vortänzer. Die machen zwar ein etwas angestrengtes Gesicht, sonst aber einen gesunden, zurechnungsfähigen Eindruck.

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Manchmal trügt der Schein. Urplötzlich, unerwartet, unerfreulich und reglementsverstössig unterbrechen die Vortänzer ihre Drehung als ob sie sich soeben einen Ischiasnerv eingeklemmt hätten. Vollbremsung, weil die Frau die Linkskurve verweigert: „Du hast keine Spannung“. Er: „DU hast keine Spannung!“ (Alle anderen spüren mehr als genug Spannung). Die Nachtänzer walzern am Limit und kreiseln mit Maximalrotation und Rasenmäher gleich in die abrupt Stehenbleiber.

 

The Eagles singen ungerührt: … so put me on a highway and show me a sign…. Oh weh! Auffahrunfall auf der Walzerbahn. Immerhin bleiben die Chassis ohne Beule und die Situation ohne Polizei. Mit Chasse-Schritten fädelt man sich wieder in die Spur, spannt den Rahmen, entspannt die Nerven, schwebt leichtfüssig und parkiert den Kampfpflug in der fernen Aggressionsgarage.

 

uff, denkt sich Daisy, nochmals gut gegangen

Lebe smart!

Sie streicheln zärtlich, sie sind ganz Ohr, sie versinken, sie können ohne nicht sein, verliebt-verlobt-vernetzt…..

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Ich gestehe, ich gehöre noch zu den Menschen, die planlos im Zug aus dem Fenster schauen, statt das Zeitfenster zu nutzen, um die Agenda upzudaten oder die Welt stellvertretend auf Facebook zu erleben. I like nicht, sondern sag direkt, wenn ich etwas mag. Auch ziehe ich My real life jedem Youtube vor. Ok, ich bin vielleicht ein alter Knochen, kauzig und elektronisch nur halbmodern.

In den Tanzstunden suche ich nach dem Vogel, der sich mit lautem Pibipipiiiiiiep offensichtlich in den Saal verirrt hat, gucke zur Wasserflasche beim vernehmlichen Plopp, bin irritiert, wenn ein Frosch quakt und zucke zusammen, wenn ein schrilles rrrrrrrrring- Telefon klingelt. Alles Geräusche, die vor einem Jahrzehnt noch mit einem Realobjekt verbunden waren, 2014 hingegen Menschen im Takt erstarren, zur Handtasche oder zum Kittel rennen lassen. Dort brüllen sie dann in ihr smartes , das sie vom schlaueren Müssiggang abhält.

Ich gebe zu, es könnten Notfälle sein, aber ich habe noch nie erlebt, dass jemand stante pede den Saal  verlassen hätte. Die Welt draussen konnte immer warten, die Nachrichten aus ihr unerklärlicherweise nicht. Manchmal steht eine Frau mannlos auf dem Parkett, ver- und stehengelassen, weil Sportergebnisse zwischen Rumba und Jive zu checken waren.

 

Sie streicheln zärtlich, sie sind ganz Ohr,…– schade spreche ich von einem Ding, das mit Strom funktioniert. Dem Vis-à-Vis aus Fleisch und Blut gehörte diese geballte Aufmerksamkeit, es bräuchte weniger Paartherapeuten broken heart. Steve Jobs hat mehr Jobs geschaffen als beabsichtigt surprise

 

Daisy, die smart lebt und dosiert phoned

Swoobs

Staunend trinkt Daisy ihr Wasser  und schmunzelt über weibliche Problemzonen und Kampfansagen. An der Bar  pausieren die Beine, nicht aber Zungen. Aufgeschnappt:

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Frau 1 mit gelockter Engelsfrisur, aber teuflischem Blick angry:
„Ich habe mir überlegt, wie ich meine gesammelte Wut und heissen Ärger über meinen Vorgesetzten bodigen kann. Ich dachte, abtanzen wäre vielleicht sinnvoller als ein Thai-Box-Kurs!“
Die Frau erscheint nach der Stunde Jive mit Engelsblick, heissen Wangen und verteufelter Frisur. Ziel erreicht!

 

Frau 2 mit Ausschnitt und Körbchengrösse Überdurchschnitt: „So lästig meine Swoops? Aber ich war in der Drogerie. Endlich gibt es etwas dagegen! Jetzt sage ich dem Busen-Schweiss den Kampf an!“
Nach der Stunde Jive trocknet sie frustriert Stirn und Boobs. Uuups – Trotz Deo „Fresh Breasts“ bächelt es munter durchs Grübchen bzw. fliesst ein Bach durch den Graben. Ziel nicht erreicht.

 

Daisy kapiert: Swoobs = sweating Boobs cheeky

o Lord

Wo sind Harrys Unterhosen? Gestern hatte er sie noch. Am Körper. Er ist sich sicher. Heute? Hugo Boss liegt nicht im Koffer, nicht unter dem Bett, nicht im Bad, nicht im Schrank – Harry hat dort noch all seine Tassen, aber seine modische Underwear ist irgendwie unterwegs.

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Harry logiert bed and breakfast mässig in der Lord Street 29.  Auf knappen 12 m2 kann doch nix verloren gehen. Aber um Hosen kann er sich jetzt nicht kümmern. Es ruft ein historischer Saal:  Am Blackpool Dance Festival wollen Ballroom- und Latindancecompetitions verfolgt werden. Harry taucht ein in eine Dancer’s World der Extraklasse,  seine Unterhosen sind derweil nicht nur verloren, sondern auch vergessen.


Voll mit Eindrücken und Thaifood kommt der Mann zu Apollo zurück; so heisst nicht etwa Harrys Eroberung, sondern Vernettas schnuggeliges Häuschen, wo Harry sein Haupt und anderes schlafen legt. Dort steht die Vermieterin schon bereit. Die Lady des Hauses war umtriebig und sah, was Not tat.  Sie schnappte sich Harrys nasse (?) Unterhosen, während der Mann anderen beim heissen Rumba in engen sexy Höschen zuguckte. „I dried and ironed them for you“, strahlt die 1m 40 Frau den verdutzten Harry an. So auf die Schnelle, weiss er gar nicht, was da trockengelegt und geglättet wurde. Dann findet er seinen Boss, Hugo Boss. Er leuchtet orange und faltenfrei auf dem Treppengeländer. Und alle anderen Gäste wunderten sich wohl einen Tag lang, warum man seine intimste Körperteilverpackung nicht im Zimmer lässt.

 

O Lord! Und Apollo nochmal! Harry ist nicht schuld. Frage1: Warum waren die Unterhosen überhaupt nass? Frage 2: Darf eine fremde Frau an Harrys Wäsche?

 

Daisy